Archiv

Artikel Tagged ‘Versicherungsschutz’

Sturmschäden: Windstärke nachweisen

15. Februar 2012 Keine Kommentare
Sturm by geograph Alfie Tait Sturmschäden: Windstärke nachweisen

cc by geograph/ Alfie Tait

Auch wenn wir in weiten Teilen Deutschlands die große Kälte erst einmal hinter uns haben, so ist der Winter natürlich noch lange nicht vorbei. In einigen Regionen wird heute mit Schnee und Eis gekämpft und in anderen Gegenden macht das Tauwasser, das nachts wieder friert, die Straßen und Gehwege zur einer Rutschpartie. Hinzu sollen in den kommenden Wochen auch wieder einige Stürme kommen.

Bei Sturmschäden am eigenen Haus springt die Wohngebäudeversicherung ein, dies jedoch nur ab Windstärke 8. Betroffene müssen in solch einer Situation also nachweisen können, dass der Schaden am Haus durch einen Sturm dieser Größenordnung oder stärker verursacht wurde.

Bei Stürmen wie „Ulli“ oder „Andrea“, die vor einigen Wochen über Deutschland brausten, ist dies meist relativ einfach, denn die Wetterdienste haben Sturmwarnungen veröffentlicht und Windstärken von bis zu 12 gemessen. Sind die Unwetter eher lokal begrenzt, so wendet man sich am besten an eine Wetterstation in der Nähe. Der Wetterdienst selbst hilft meist auch mit Auskünften weiter.

Frostschäden: Leistungen der Wohngebäudeversicherung

8. Februar 2012 Keine Kommentare
Winter by flickr kirinqueen Frostschäden: Leistungen der Wohngebäudeversicherung

cc by flickr/ kirinqueen

Wie haben an dieser Stelle bereits häufiger von möglichen Frostschäden am Haus berichtet. Bei diesen eisigen Temperaturen ist das Thema natürlich aktueller denn je. Viele Hausbesitzer berichten von Wasserschäden, die durch geplatzte Leitungen entstehen. Daher weisen wir noch einmal darauf hin, wie wichtig es ist, dass alle Rohre und Leitungen im Winter entsprechend beheizt werden oder das Wasser abgelassen wird. Wenn das Wasser in den Leitungen gefriert, entsteht ein Druck, der zu einem schweren Schaden führen kann.

Ein weiterer Schadensgrund kann aber auch Wasser sein, dass wieder aufgetaut ist und deshalb aus den Rohren fließt. Deckt die Wohngebäudeversicherungen Leitungswasserschäden ab, so springt sie für diese Schäden ein, wenn der Versicherte seiner Sorgfaltspflicht nachgekommen ist. Dann sind Frost- und Bruchschäden an den Wasserrohren, aber auch an Dampf- und Warmwasserheizungen von der Versicherung abgedeckt.

Kommt es zu Frostschäden an Heizkörpern, Heizkesseln, Sanitäranlagen und Wärmepumpen, springt die Wohngebäudeversicherung ein. Dies gilt auch für die Kosten für Auftauen von Fußbodenheizungen, Rohren oder Heizkörpern.

Finanztest: Haus- und Grundbesitzer-Haftpflichtversicherungen im Test

18. Januar 2012 Keine Kommentare
Häuser by flickr beety Finanztest: Haus  und Grundbesitzer Haftpflichtversicherungen im Test

cc by flickr/ beety

Hauseigentümer, die ihre Immobilie selbst bewohnen, sind bei Personen- und Sachschäden auf dem eigenen Grundstück über die private Haftpflichtversicherung abgesichert. Alle Eigentümergemeinschaften, Vermieter oder Besitzer von unbebauten Grundstücken benötigen hierfür eine zusätzliche Haus- und Grundbesitzer-Haftpflichtversicherung. Die Stiftung Warentest hat sich für ihre Zeitschrift „Finanztest“ solche Policen näher angesehen.

Insgesamt nahmen die Experten 48 verschiedene Angebote genauer unter die Lupe. Dabei stellten sie fest, dass die Preisunterschiede zum Teil enorm sind. Für eine Haus- und Grundbesitzer-Haftpflichtversicherung zahlt man zum Beispiel für ein Zweifamilienhaus mit 200 Quadratmetern Wohnfläche beim günstigsten Anbieter gut 30 Euro im Jahr. Bei vergleichbaren Leistungen verlangt der teuerste Anbieter dafür bis zu 160 Euro jährlich!

Die Experten raten daher dazu, unbedingt genau die Preise zu vergleichen, bevor man sich für eine entsprechende Police entscheidet. Dabei sollte die Versicherungssumme für Sach- und Personenschäden nicht geringer als drei Millionen Euro sein.

Nutzwärmeschäden: Schaden an Kamin nach Brand oft nicht versichert

7. Dezember 2011 Keine Kommentare
Nutzwärmeschaden Kamin by flickr daryl mitchell Nutzwärmeschäden: Schaden an Kamin nach Brand oft nicht versichert

cc by flickr/ daryl_mitchell

Ein Kamin ist im Winter besonders gemütlich. Doch auch hier muss man natürlich einige Vorsichtsmaßnahmen einhalten, damit es nicht zu einem Brand kommt. Sollte trotzdem ein Kaminbrand entstehen, dann wird die Wohngebäudeversicherung meist nicht für alle Schäden aufkommen. Darauf weist die uniVersa Versicherung aus Nürnberg hin.

Werden versicherte Dinge und Einrichtungen im Haus Wärme ausgesetzt, damit sie zum Beispiel heizen und es kommt durch diese Wärme zu einem Schaden am Gerät, dann sprechen Fachleute von sogenannten Nutzwärmeschäden. Diese sind bei den meisten Wohngebäudeversicherungen nicht in die Leistungen eingeschlossen. Dies bedeutet also, wenn ein Feuer außer Kontrolle gerät, dann wird die Wohngebäudeversicherung für die Schäden am Haus aufkommen, aber meist nicht für die am Kamin direkt. Ähnliches kann auch für Heizungsanlagen oder Schornsteine gelten.

Versicherte sollten also auch diesbezüglich einen genauen Blick in ihre Versicherungsbedingungen werfen, denn inzwischen gibt es doch den einen oder anderen Anbieter, der auch Nutzwärmeschäden versichert.

Dachrinne aus Kupfer gestohlen: Zahlt die Wohngebäudeversicherung?

16. November 2011 Keine Kommentare
Dachrinne by flickr realname Dachrinne aus Kupfer gestohlen: Zahlt die Wohngebäudeversicherung?

cc by flickr/ realname

In den letzten Jahren haben sich einige Diebe wieder vermehrt auf das Stehlen von Kupfer spezialisiert. Dies kann beispielsweise Leitungen betreffen, aber auch auf Dachrinnen aus Kupfer an Wohnhäusern haben sie es abgesehen. Kommt in solch einem Fall die Wohngebäudeversicherung für den Schaden auf?

Grundsätzlich deckt die Wohngebäudeversicherung nur Schäden aufgrund von Dingen wie Sturm, Hagel, Feuer oder Leistungswasser ab. Man kann jedoch seinen Versicherungsschutz in seiner Police bei fast allen Anbietern noch erweitern. Unter entsprechenden Bedingungen sind dann auch Diebstähle von Gegenständen, die fest mit dem Wohnhaus verbunden sind, eingeschlossen. Ähnliches gilt übrigens auch bei der Hausratversicherung.

Grundsätzlich ist es wichtig nach einem solchen Diebstahl den Schaden und vor allem die Spuren der Tat zu dokumentieren und bei der Polizei Anzeige zu erstatten. Experten raten zudem dazu, bei den unteren drei Metern der Regenrinne auf Kunststoff zu setzen. Zudem sollte man darauf achten, dass die Rinne fest mit dem Gebäude verschraubt ist. Man sollte also auf sicherere Halterungen setzen als die üblichen.