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Wohngebäudeversicherung: Grundschutz reicht oft aus

22. Februar 2012 Keine Kommentare
Berlin by flickr abbilder Wohngebäudeversicherung: Grundschutz reicht oft aus

cc by flickr/ abbilder

Dass man als Hausbesitzer auf eine Wohngebäudeversicherung nicht verzichten sollte, ist sicherlich den meisten klar. Jedoch gibt es auf dem Markt auch hier eine Vielzahl von Tarifen mit den unterschiedlichsten Leistungen, bei denen es gar nicht so einfach ist, das passende Angebot für einen selbst zu finden. Die Agentur für Versicherungsanalysen Franke und Bornberg hat in einem Rating 267 Tarife ausgewertet und dabei vor allem darauf geachtet, welche Versicherungeprodukte am meisten auf die Bedürfnisse der Versicherten eingehen.

Dabei stellten sie fest, dass bei einigen Anbietern ein solider Grundschutz bereits ausreicht. Dieser würde in vielen Regionen die wichtigsten Gefahren ausreichend abdecken. Den besten Grundschutz fanden die Experten in den Classic-Tarifen der Bruderhilfe, der HUK und der HUK 24.

Wer mehr Leistungen als nur den reinen Grundschutz benötigt, der ist laut Franke und Bornberg gut bei der AXA, der Generali, der Deutschen Beamtenversicherung und der Interrisk aufgehoben. Welche Leistungen man für seinen persönlichen Schutz benötigt, hängt von den individuellen Bedürfnissen und natürlich dem Standort des Hauses ab. Lebt man zum Beispiel in einer Region, in der es häufiger zu Stürmen oder ähnlichen Unwettern kommt, müssen die Leistungen eventuell um gewisse Punkte erweitert werden.

Sturmschäden: Windstärke nachweisen

15. Februar 2012 Keine Kommentare
Sturm by geograph Alfie Tait Sturmschäden: Windstärke nachweisen

cc by geograph/ Alfie Tait

Auch wenn wir in weiten Teilen Deutschlands die große Kälte erst einmal hinter uns haben, so ist der Winter natürlich noch lange nicht vorbei. In einigen Regionen wird heute mit Schnee und Eis gekämpft und in anderen Gegenden macht das Tauwasser, das nachts wieder friert, die Straßen und Gehwege zur einer Rutschpartie. Hinzu sollen in den kommenden Wochen auch wieder einige Stürme kommen.

Bei Sturmschäden am eigenen Haus springt die Wohngebäudeversicherung ein, dies jedoch nur ab Windstärke 8. Betroffene müssen in solch einer Situation also nachweisen können, dass der Schaden am Haus durch einen Sturm dieser Größenordnung oder stärker verursacht wurde.

Bei Stürmen wie „Ulli“ oder „Andrea“, die vor einigen Wochen über Deutschland brausten, ist dies meist relativ einfach, denn die Wetterdienste haben Sturmwarnungen veröffentlicht und Windstärken von bis zu 12 gemessen. Sind die Unwetter eher lokal begrenzt, so wendet man sich am besten an eine Wetterstation in der Nähe. Der Wetterdienst selbst hilft meist auch mit Auskünften weiter.

Hausbesitzer: Leitungen vor Frost schützen!

1. Februar 2012 Keine Kommentare
Heizung by flickr Manchester Library Hausbesitzer: Leitungen vor Frost schützen!

cc by flickr/ Manchester Library

Der Dauerfrost hat nun auch in Deutschland Einzug gehalten. Hausbesitzer sollten in diesen Tagen daran denken, Wasserleitungen und Rohre ausreichend vor der Kälte zu schützen. Frieren diese nämlich ein, kann es zu Wasserschäden kommen. Hat man im Vorfeld nicht vorbeugende Maßnahmen ergriffen, wird die Wohngebäudeversicherung womöglich nur in Teilen oder sogar gar nicht für den Schaden aufkommen.

Bei Minusgraden sollten alle Räume, auch solche, die nicht bewohnt werden, ausreichend geheizt werden. Man muss in unbewohnten Räumen natürlich die Heizung nicht voll aufdrehen, jedoch sie bis zum Eiskristall-Symbol zu drehen, reicht nicht aus. Dieser sogenannte Frostwächter sorgt nämlich nur dafür, dass der Heizkörper selbst nicht friert. Er schützt nicht die Leitungen.

Eine gute Dämmung hilft natürlich in Räumen ohne Heizung wie dem Keller oder dem Dachboden. Kellerfenster sollten im Winter natürlich stets geschlossen werden. Wasserleitungen im Garten oder der Garage, die man im Winter nicht benötigt, müssen entleert und abgeriegelt werden.Grundsätzlich sollte man daran denken, dass Altbauten meist schlechter isoliert sind als neuere Gebäude.

Gefahren im Haushalt und die passende Versicherung: Axa führt durch virtuelles Haus

14. Dezember 2011 Keine Kommentare
Eigenheim by flickr rogue designs Gefahren im Haushalt und die passende Versicherung: Axa führt durch virtuelles Haus

cc by flickr/ rogue-designs

Wir alle wissen, dass im Haushalt so einige Gefahren lauern können. Jedoch vergisst man im Alltag schnell gewisse Punkte und Bereiche, die man absichern sollte. Kommt es dann zu einem Schaden und man hat sich falsch verhalten, steht man trotz Versicherung schnell alleine da. Um dies zu verhindern hat der Versicherer Axa online ein virtuelles Haus eingerichtet.

Hier kann man sich auf einen virtuellen Rundgang begeben, während dem auf die wichtigsten Gefahrenquellen im Haushalt und im Garten hingewiesen werden. Zudem informiert Axa darüber, welche Versicherung für welchen Schaden einspringt und wie man die Gefahren am effektivsten vermeiden kann.

Beim virtuellen Haus dreht es sich natürlich in erster Linie um Schäden, die die Hausrat- und die Wohngebäudeversicherung reguliert. Zusätzlich wird man noch auf Elementargefahren wie Schneedruck, Sturm, Hagel oder Überschwemmungen hingewiesen. Natürlich wirbt der Versicherer auch für seine Zusatzbausteine, jedoch ist das virtuelle Haus auch für alle, die sich nicht gleich bei der Axa versichern wollen, ein interessantes Projekt.

Urteil: Elementarschadenversicherung gilt nicht für überfluteten Lichtschacht

23. November 2011 Keine Kommentare
Lichtschacht by flickr mazekraemer Urteil: Elementarschadenversicherung gilt nicht für überfluteten Lichtschacht

cc by flickr/ mazekraemer

Aufgrund der steigenden Zahl an Schäden durch Überschwemmungen, ergänzen immer mehr Hausbesitzer ihre Wohngebäudeversicherung durch eine Absicherung gegen Elementarschäden. Damit ist man doch eigentlich bei Überschwemmungen zumindest finanziell auf der richtigen Seite, oder?

Leider gibt es auch hier Einschränkungen wie ein Urteil des Oberlandesgerichts Karlsruhe zeigt. In dem konkreten Fall ging es um einen Hausbesitzer, in dessen Lichtschacht sich nach Starkregen Wasser gesammelt hatte, dass dann im Keller Schäden anrichtete. Er wollte, dass seine Versicherung diesen Schaden reguliert, doch diese weigerte sich mit der Begründung, dass ein vollgelaufener Lichtschacht keine Überschwemmung sei.

Am Ende gaben die Richter dem Versicherer Recht, da man das Wort Überschwemmung im allgemeinen Sprachgebrauch verstehen müsse. Von einer Überschwemmung im Lichtschacht könne hier also keine Rede sein. Hausbesitzer sollten aus diesem Grund am besten regelmäßig die Lichtschächte kontrollieren, dass das Wasser auch gut abfließen kann.