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Klimawandel erhöht Kosten der Versicherungen

11. Januar 2012 Keine Kommentare
Sturm by flickr f2n downtown Klimawandel erhöht Kosten der Versicherungen

cc by flickr/ f2n_downtown

Wer in den letzten Jahren den Eindruck gewonnen hat, dass sich Naturkatastrophen wie Überschwemmungen oder Sturmschäden in Deutschland häufen, der liegt damit nicht falsch. Dies belegen auch die Zahlen des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) sowie dessen Klimastudie. Experten sprechen hier seit einiger Zeit offiziell vom Klimawandel.

Dieser sorgt dafür, dass die Schäden durch Naturgewalten sich im Jahr 2010 in Deutschland verdoppelt haben. 1,5 Milliarden Euro zahlten dafür Hausrat- und Wohngebäudeversicherungen. Für 2012 rechnet man sogar mit einem weiteren Anstieg. So würden extreme Hochwasserereignisse laut der Studie des GDV, die bisher alle 50 Jahre wiederkehrten, sich in Zukunft alle 25 Jahre ereignen. Auch die Sturmschäden an Häusern würden weiter zunehmen.

Für die Versicherten selbst heißt dies nicht nur, dass das Risiko größer wird, sondern dass nach und nach auch die Beiträge steigen werden, damit die Kosten weiterhin gedeckt sind. Gleichzeitig wird so eine gute Absicherung gegen solche Schäden immer wichtiger.

Viele Deutsche haben Eigenheim nicht genug abgesichert

27. Juli 2011 Keine Kommentare
Hochwasser by geograph andy dolman Viele Deutsche haben Eigenheim nicht genug abgesichert

cc by geograph/ andy dolman

Viele Deutsche träumen von einem Eigenheim. Leistet man sich dieses endlich, dann steckt darin meist der größte Anteil des persönlichen Vermögens. In Anbetracht dieser Tatsache könnte man doch meinen, dass es den Eigentümern wichtig ist, die eigenen vier Wände gut abzusichern. Ist dies nicht der Fall, muss man Schäden aus eigener Tasche bezahlen. Fallen diese größer aus, kann dies schnell den eigenen Ruin bedeuten.

So haben laut dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) 80 Prozent aller Immobilienbesitzer eine Wohngebäudeversicherung abgeschlossen. Auf den ersten Blick sieht dies nach viel aus, doch dies bedeutet auch, dass gut jeder fünfte Eigenheimbesitzer sein Haus nicht richtig abgesichert hat!

Noch schlechter sieht die Situation bei Elementarschäden wie Schneedruck, Starkregen oder Erdrutsche aus. Hier sind gerade einmal 30 Prozent der Gebäude durch eine Elementarschutzversicherung versichert. In erster Linie sind es wohl vor allem Kostengründe, die viele Immobilieneigentümer eine entsprechende Versicherung nicht abschließen lassen. Dabei kann man mit ein wenig Vergleichen im Internet durchaus einen günstigen Schutz finden. Ein Selbsbehalt macht die Beiträge günstiger und viele Anbieter geben Rabatte, wenn man eine Wohngebäude- und eine Elementarschutzversicherung zusammen abschließt.