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Artikel Tagged ‘Immobilienpflege’

Hausbesitzer: Leitungen vor Frost schützen!

1. Februar 2012 Keine Kommentare
Heizung by flickr Manchester Library Hausbesitzer: Leitungen vor Frost schützen!

cc by flickr/ Manchester Library

Der Dauerfrost hat nun auch in Deutschland Einzug gehalten. Hausbesitzer sollten in diesen Tagen daran denken, Wasserleitungen und Rohre ausreichend vor der Kälte zu schützen. Frieren diese nämlich ein, kann es zu Wasserschäden kommen. Hat man im Vorfeld nicht vorbeugende Maßnahmen ergriffen, wird die Wohngebäudeversicherung womöglich nur in Teilen oder sogar gar nicht für den Schaden aufkommen.

Bei Minusgraden sollten alle Räume, auch solche, die nicht bewohnt werden, ausreichend geheizt werden. Man muss in unbewohnten Räumen natürlich die Heizung nicht voll aufdrehen, jedoch sie bis zum Eiskristall-Symbol zu drehen, reicht nicht aus. Dieser sogenannte Frostwächter sorgt nämlich nur dafür, dass der Heizkörper selbst nicht friert. Er schützt nicht die Leitungen.

Eine gute Dämmung hilft natürlich in Räumen ohne Heizung wie dem Keller oder dem Dachboden. Kellerfenster sollten im Winter natürlich stets geschlossen werden. Wasserleitungen im Garten oder der Garage, die man im Winter nicht benötigt, müssen entleert und abgeriegelt werden.Grundsätzlich sollte man daran denken, dass Altbauten meist schlechter isoliert sind als neuere Gebäude.

Wohngebäudeversicherung: Kamin ordnungsgemäß warten

25. Januar 2012 Keine Kommentare
Feuer by flickr Jets and more Wohngebäudeversicherung: Kamin ordnungsgemäß warten

cc by flickr/ Jets_and_more

Ein prasselndes Kaminfeuer kann an kalten Wintertagen etwas Wunderbares sein. Jedoch ist solch ein Feuer in den eigenen vier Wänden natürlich auch eine Gefahrenquelle. Durch Funkenflug oder Ähnliches kann es leicht zu einem Brand kommen. Bei solchen Schäden springt in der Regel die Wohngebäudeversicherung ein, jedoch muss man dazu im Vorfeld auch einige Pflichten erfüllen.

Ein Kamin muss unbedingt regelmäßig und ordnungsgemäß gewartet werden. So können zum Beispiel Rußablagerungen sich schnell zu einem Kaminbrand entwickeln. Kommt man als Versicherter der Wartungspflicht nicht nach, so bleibt man im Schadensfall unter Umständen alleine auf den Kosten sitzen, da der Wohngebäudeversicherer dies als Fahrlässigkeit werten kann.

Generell lohnt sich ein Blick in die Versicherungsbedingungen, denn dort sind Pflichten zur Schadensvorbeugung in der Regel aufgelistet. Dazu gehören auch regelmäßige Kontrollen und notwendige Reparaturen, die man noch vor dem Wintereinbruch jedes Jahr erledigen muss.

Schäden an Wasserleitungen: Elektrische Ventile können das Schlimmste verhindern

18. Mai 2011 Keine Kommentare
Rohrbruch by wikimedia Dergreg Schäden an Wasserleitungen: Elektrische Ventile können das Schlimmste verhindern

cc by wikimedia/ Dergreg

Wasserschäden sind nicht nur der Alptraum eines jeden Hausbesitzers, sondern auch nicht selten für die Versicherer, da diese Schäden immer häufiger vorkommen und daher ganz schön ins Geld gehen. Der Grund dafür ist, dass viele Leistungen inzwischen alt sind. Nach aller spätestens 50 Jahren haben nämlich Trinkwasserleitungen ihre Grenznutzungsdauer erreicht.

Daher rät das Kieler Institut für Schadenverhütung und Schadenforschung der öffentlichen Versicherer (IFS) aktuell dazu, als Hausbesitzer präventiv vorzusorgen, damit es erst gar nicht zu schlimmen Wasserschäden kommt. Denn selbst, wenn die Wohngebäudeversicherung den Schaden reguliert, hat am Ende jedoch meist der Hauseigentümer den Ärger:

Eventuell müssen Decken und Wände aufgerissen werden, Trocknungsgeräte kommen zum Einsatz und neben der Lärmbelästigung können manche Teile des Hauses in dieser Zeit auch nicht benutzt werden. Hinzu kommen mögliche Schimmelbildung und Co.

Neben den üblichen Wartungen und Ausbesserungsarbeiten rät daher das IFS zu einer Durchflussmessung mit einer automatischen Absperrung. Wenn der Strömungsmesser einen ungewöhnlichen Wasseraustritt erkennt und die Grenzwerte überschritten werden, sperrt das System automatisch ab. Dies verhindert, dass Wasser lange und unkontrolliert austritt. Die Kosten für solch einen Einbau liegen laut dem IFS normalerweise unter 1.000 Euro und lohnen sich vor allem, wenn man das Gebäude für längere Zeit verlässt.