Archiv

Artikel Tagged ‘Diebstahl’

Fotovoltaikanlagen sollten versichert sein

30. März 2012 Keine Kommentare
Bild 1 300x242 Fotovoltaikanlagen sollten versichert sein

Sonnenenergie nutzen - flickr/dorena-wm

Auf Fotovoltaikanlagen gab es in den letzten Monaten einen wahren Run. Grund dafür sind die drastischen Kürzungen bei den Einspeisevergütungen nach dem EEG, die ab 01. April 2012 in Kraft treten sollen. Vor lauter Eifer, die Anlage so schnell als möglich auf dem eigenen Dach zu installieren, vergessen viele Käufer aber, dass der Versicherungsschutz für eine Anschaffung mit Investitionskosten im fünfstelligen Bereich obligatorisch ist.

Dabei kann ein Schaden an der Anlage, der Diebstahl der Module oder der Ausfall aus den unterschiedlichsten Gründen schnell zu beachtlichen finanziellen Verlusten führen. Um diese zu vermeiden, ist eine Versicherung für Photovoltaikanlagen wichtig. Dies gilt für Personen, die ein Haus kaufen in Österreich, ebenso wie für Personen, die eine Immobilie neu errichten.

Zunächst geht es darum, Schäden an der Anlage selbst abzusichern. Hierfür kann unter Umständen die Wohngebäudeversicherung genutzt werden. Dann werden lediglich die Versicherungssummen und die Beiträge erhöht. Verbraucherschützer halten diese Variante für die sinnvollste, da Verbraucher damit nur einen Vertrag bedienen müssen. Alternativ dazu kann auch eine spezielle Fotovoltaikversicherung als Allgefahren-Versicherung abgeschlossen werden. Mittlerweile sind hier sehr fortschrittliche Produkte auf dem Markt zu finden, die beispielsweise bei der vollständigen Zerstörung der Anlage nicht nur der Zeitwert ersetzen, sondern eine Anlage, die den aktuellen technischen Standards entspricht, finanziert.

Haftpflicht für die Fotovoltaikanlage
Natürlich können auch direkt von der Fotovoltaikanlage Gefahren ausgehen. So könnte sich im schlimmsten Falle eines der Module lösen und einen Passanten schädigen oder das Auto des Nachbarn treffen. Unter Umständen kann diese Gefahr über die private Haftpflichtversicherung mit abgedeckt werden, allerdings sollten sich Verbraucher dies schriftlich bestätigen lassen.

Weiter verbreitet sind dagegen sogenannte Betreiber-Haftpflichtversicherungen. Sie sind ebenfalls speziell für Fotovoltaikanlagen-Betreiber entwickelt worden und übernehmen Schäden, die durch die Anlage entstanden sind, garantiert.

Wichtig ist für beide wichtige Versicherungen allerdings ein umfassender und detaillierter Preisvergleich. Die Beiträge, die für die Versicherungen zu entrichten sind, weichen nämlich in aller Regel sehr stark voneinander ab.

Dachrinne aus Kupfer gestohlen: Zahlt die Wohngebäudeversicherung?

16. November 2011 Keine Kommentare
Dachrinne by flickr realname Dachrinne aus Kupfer gestohlen: Zahlt die Wohngebäudeversicherung?

cc by flickr/ realname

In den letzten Jahren haben sich einige Diebe wieder vermehrt auf das Stehlen von Kupfer spezialisiert. Dies kann beispielsweise Leitungen betreffen, aber auch auf Dachrinnen aus Kupfer an Wohnhäusern haben sie es abgesehen. Kommt in solch einem Fall die Wohngebäudeversicherung für den Schaden auf?

Grundsätzlich deckt die Wohngebäudeversicherung nur Schäden aufgrund von Dingen wie Sturm, Hagel, Feuer oder Leistungswasser ab. Man kann jedoch seinen Versicherungsschutz in seiner Police bei fast allen Anbietern noch erweitern. Unter entsprechenden Bedingungen sind dann auch Diebstähle von Gegenständen, die fest mit dem Wohnhaus verbunden sind, eingeschlossen. Ähnliches gilt übrigens auch bei der Hausratversicherung.

Grundsätzlich ist es wichtig nach einem solchen Diebstahl den Schaden und vor allem die Spuren der Tat zu dokumentieren und bei der Polizei Anzeige zu erstatten. Experten raten zudem dazu, bei den unteren drei Metern der Regenrinne auf Kunststoff zu setzen. Zudem sollte man darauf achten, dass die Rinne fest mit dem Gebäude verschraubt ist. Man sollte also auf sicherere Halterungen setzen als die üblichen.