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Wohngebäudeversicherung: Ein Vergleich lohnt sich

20. Juli 2011 Keine Kommentare
Haus by flickr Horst Schulte Wohngebäudeversicherung: Ein Vergleich lohnt sich

cc by flickr/ Horst Schulte

Dank des Internets ist das Vergleichen von unterschiedlichen Finanz- und Versicherungsangeboten viel einfacher geworden. Doch noch immer nutzen offenbar zu wenig Menschen diese Möglichkeiten. Ein Fehler, wie sich immer wieder herausstellt, denn wer nicht regelmäßig Angebote vergleicht, muss meist tiefer in die Tasche greifen als man müsste. Dies gilt auch für die Wohngebäudeversicherung, wie ein aktueller Test der Stiftung Warentest zeigt.

Die Tester nahmen 120 Angebote zur Wohngebäudeversicherung von 46 Anbietern genauer unter die Lupe und kamen zu dem Ergebnis, dass zwischen dem günstigsten und dem teuersten Anbieter für den gleichen Schutz ein Unterschied bis zu 500 Euro besteht.

So zahle man für die Versicherung des Modellhauses der Experten am günstigsten Standort in Bad Schandau in Sachsen beim günstigsten Anbieter 118 Euro. Beim teuersten musste man über 550 Euro zahlen. Beide Tarife boten ähnliche Leistungen und Schäden durch Leitungswasser, Sturm oder Feuer waren mit versichert. An anderen Standorten, wie beispielsweise Münster, fielen die Preisunterschiede noch größer aus.

Vergleichen lohnt sich also. Zudem sollte man seine Police regelmäßig überprüfen, ob sie noch zu den günstigsten zählt. Wenn nicht kann man sie bis zu drei Monate vor Ablauf kündigen, bevor sie sich um ein weiteres Jahr verlängert.

BGV: Änderungen der Wohngebäudetarife

6. Juli 2011 Keine Kommentare
BGV Karlsruhe Quelle wikimedia BGV: Änderungen der Wohngebäudetarife

BGV Karlsruhe, Quelle: wikimedia

Zum 1. Juli 2011 hat die BGV/ Badische Versicherung die Tarife ihrer Wohngebäudeversicherung neu angepasst. Die bisherigen Tarife Grund- und Komfortdeckung werden durch die Varianten Basis, Klassik und Exklusiv abgelöst. Damit gibt es auch ein paar Neuerungen.

Wie bei den meisten anderen Versicherern inzwischen auch, können sich Kunden nun auch bei der BGV gegen Elementarschäden wie Starkregen, Überschwemmung und Schneedruck absichern. In den Tarifen Klassik und Exklusiv sind sogar Schäden aus grober Fahrlässigkeit eingeschlossen.Eine Leistungserweiterung bietet zudem der Gebäudeschutzbrief, der Notfälle an Geräten, den Schlüsseldienst oder sogar das Entfernen von Wespennestern bis zu einer Höhe von 500 Euro abdeckt.

Hausbesitzer von Photovoltaikanlagen können diese durch die Allgefahrenabdeckung versichern. Sie greift auch bei Tierbissen, Bedienungsfehlern oder Nutzungsausfällen. Neubauten erhalten in der neuen Tarifstruktur einen Nachlass von 50 Prozent auf die Versicherungsprämie und Eigentümer eines Passivhauses können sich darüber hinaus über einen Nachlass von fünf Prozent für die gesamte Laufzeit freuen. Natürlich sollte man auch hier vor Abschluss genau die einzelnen Bedingungen prüfen und nach seinen individuellen Bedürfnissen und Gegebenheiten entscheiden.

Beiträge zur Wohngebäudeversicherung sollen steigen

6. April 2011 Keine Kommentare
Wohngebäudeversicherung by flickr onnola Beiträge zur Wohngebäudeversicherung sollen steigen

cc by flickr/ onnola

Im vergangenen Jahr mussten die Schaden- und Unfallversicherer laut den aktuellen Zahlen des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) mehr als 43 Milliarden Euro für Schäden zahlen, drei Prozent mehr als im Vorjahr. Insgesamt erzielten die Versicherer ein Plus von 4,3 Prozent auf 178,8 Milliarden Euro.

Während andere Versicherer eher positiv auf das Geschäftsjahr 2010 zurückblicken können, hat es vor allem die Kfz- und Wohngebäudeversicherer hart getroffen. In der Wohngebäudeversicherung verursachten Schäden und Kosten ein Minus von 607 Millionen Euro.

Dies läge vor allem daran, dass immer häufiger Sanierungen nötig seien und so müsse man beispielsweise immer öfter für Schäden aufgrund von maroden Wasserrohren zahlen. Hausbesitzer müssen sich in diesem Jahr wohl oder übel auf eine Erhöhung der Beiträge zur Wohngebäudeversicherung einstellen.

Dies müssen Versicherte jedoch nicht einfach hinnehmen. Wird einem die Beitragserhöhung mitgeteilt, hat man das Recht auf einen Wechsel zu einem anderen Anbieter. Vorher sollte man jedoch genau Leistungen und Preise vergleichen.