Unwetter über Deutschland: Schäden schnell dem Versicherer melden!

14. September 2011 Keine Kommentare
Überschwemmung Straße by flickr Zeitfixierer Unwetter über Deutschland: Schäden schnell dem Versicherer melden!

cc by flickr/ Zeitfixierer

Die Unwetterzeit hat wieder begonnen. In den letzten Tagen wurden weite Teile Deutschlands gleich von mehreren schweren Unwettern heimgesucht. Besonders in Sachsen-Anhalt waren die Schäden groß. Von dicken Hagelkörnern über Überschwemmungen bis hin zu einem Tornado war fast alles dabei. Alle, die Schäden am Haus, an Möbeln oder dem Auto zu verzeichnen haben, sollten diese schnellstmöglich dem Versicherer melden.

Nur so kann eine problemlose Schadensregulierung gewährleistet werden. Für Schäden am Haus ist die Wohngebäudeversicherung zuständig, für Schäden am Hausrat die Hausratversicherung und für Schäden am Auto die Fahrzeug-Kaskoversicherung.

Die erste Nachricht an den Versicherer kann per Telefon oder E-Mail erfolgen. Beim ersten Anruf muss man in der Regel auch noch keine größeren Fragen beantworten. Zudem kann man mit dem Versicherer auch die weiteren Schritte besprechen. Dies beinhaltet unter anderem mögliche Reparaturmaßnahmen. Schäden dürfen so lange nicht behoben werden bis der Gutachter sie abgenommen hat. Jedoch müssen größere Schäden auch verhindert werden. Das heißt das Abdecken eines Loches im Dach mit einer Plane ist nicht nur sinnvoll, sondern auch Pflicht.

Zudem muss der Schaden so genau wie möglich dokumentiert werden. Für Überschwemmungen muss eine Elementarversicherung abgeschlossen worden sein, denn die Wohngebäudeversicherung alleine kommt nicht für Schäden aus Naturkatastrophen auf. Glück haben all jene, die noch eine alte DDR-Police haben, denn diese beinhalten Überschwemmungsschäden.

Wohngebäudeversicherung: Versicherungssumme nach Basiswert

7. September 2011 Keine Kommentare
Haus2 by flickr Horst Schulte Wohngebäudeversicherung: Versicherungssumme nach Basiswert

cc by flickr/ Horst Schulte

Bei Wohngebäudeversicherungen gibt es unterschiedliche Varianten wie die Versicherungssumme in der Police festgelegt wird. In vielen wird eine feste Versicherungssumme vereinbart. Dieser Betrag richtet sich nach den tatsächlichen Neubau-Kosten bei Vertragsabschluss. So gilt auch hier, dass man die Summe regelmäßig überprüfen und eventuell an aktuelle Gegebenheiten anpassen sollte, damit nicht die Gefahr von Unterversicherung besteht.

Es gibt dazu jedoch auch noch Alternativen. So kann man beispielsweise von Anfang an eine einmalige Versicherungsssumme ermitteln. Diese wird auf einen historischen Basiswert (Versicherungssumme 1914) umgerechnet und dann mit einem Preisfaktor multipliziert, der in jedem Jahr angepasst wird.

Auf diese Art und Weise kann man sich wenigstens vor Unterversicherung aufgrund von Preissteigerungen schützen. Die größte Gefahr bei dieser Variante besteht jedoch gleichzeitig darin, dass der Neubauwert zu Beginn falsch festgesetzt wurde. Hier sollte man sich umfassend und gut vom Versicherer beraten lassen!

Hauskauf und Übernahme der Wohngebäudeversicherung

31. August 2011 Keine Kommentare
Geld by flickr Public Domain Photos4 Hauskauf und Übernahme der Wohngebäudeversicherung

cc by flickr/ Public Domain Photos

In der vergangenen Woche haben wir bereits über das Thema Unterversicherung im Bereich der Wohngebäudeversicherung berichtet. Hausbesitzer sollten regelmäßig prüfen, ob der Wert ihres Hauses noch mit der versicherten Summe übereinstimmt. Dies kann sich schnell durch Umbauarbeiten oder sonstige Maßnahmen ändern. Wer nämlich zu niedrig versichert ist, riskiert im Falle eines Schadens hohe Zuzahlungen.

Es gibt jedoch immer wieder Fälle, bei denen solch eine Unterversicherung mehr oder weniger unbewusst entsteht. Wer beispielsweise ein Haus kauft, übernimmt in der Regel die Wohngebäudeversicherung des Vorbesitzers. Viele belassen es aus Bequemlichkeit dabei, jedoch muss man wissen, dass im Falle einer festen Versicherungssumme der Versicherer unter diesen Umständen keine zusätzliche Beratungspflicht hat.

Der Versicherungsnehmer muss alleine für den ausreichenden Schutz sorgen. Wer eine Wohngebäudeversicherung vom Vorgänger übernimmt, sollte also unbedingt genau die Police überprüfen und feststellen, ob sie noch aktuell ist. Wer den Anbieter wechseln möchte, kann bei der Übernahme von seinem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen.

Wohngebäudeversicherung: Achtung bei Unterversicherung!

24. August 2011 Keine Kommentare
Haus by fotopedia Jeremy Levine Design Wohngebäudeversicherung: Achtung bei Unterversicherung!

cc by fotopedia/ Jeremy Levine Design

Beim Abschluss einer Wohngebäudeversicherung sollte man ganz genau darauf achten, dass man den Wert des Hauses auch richtig angibt. Zwar richtet sich die Beitragshöhe in der Regel nach diesem Wert, jedoch kann eine zu niedrig genannte Summe auch die Versicherungssumme erheblich schmälern. Im Ernstfall erhält man dann zu wenig und bleibt auf den restlichen Kosten alleine sitzen.

Experten nennen diesen Fall Unterversicherung. Dabei wird nicht nur bei einem Totalschaden der zu niedrig angesetzte Maximalbetrag ausbezahlt, sondern auch bei kleineren Schäden wird die Versicherungssumme nur anteilig berechnet. Das bedeutet, dass wenn man beispielsweise nur die Hälfte vom eigentlichen Wert des Hauses angegeben hat und ein Gutachter diese Unterversicherung feststellt, dass man auch bei kleineren Schäden nur die Hälfte der Kosten ersetzt bekommt.

Dies bedeutet nicht nur, dass man immer den korrekten Wert angeben sollte, sondern dass man den Wert des Hauses auch regelmäßig überprüfen sollte. Natürlich ändert sich an einem Haus nicht so schnell so viel wie bei anderen Sachversicherungen, jedoch können größere Umbauten oder Ähnliches eine Änderung des Wertes nach sich ziehen. Ist dies der Fall, teilt man dies so schnell wie möglich seinem Versicherer mit, damit die Versicherungssumme entsprechend angepasst werden kann.

Durch Brand zerstörtes Haus: Wohngebäudeversicherung ersetzt gleitenden Neuwert

17. August 2011 1 Kommentar
Brand by flickr e.roeske Durch Brand zerstörtes Haus: Wohngebäudeversicherung ersetzt gleitenden Neuwert

cc by flickr/ e.roeske

Wird das gesamte eigene Haus oder auch nur einige Teile durch einen Brand zerstört, steht man vor einem ganzen Berg an Problemen. Dabei wird sich einem natürlich auch die Frage stellen: Baut man das Haus wieder auf oder nicht? Glück hat in solch einem Fall derjenige, der eine Wohngebäudeversicherung zum sogenannten gleitenden Neuwert abgeschlossen hat. Darauf weist aktuell der Bund der Versicherten in seinem Magazin „BdV-Info“ hin.

Bei einer Wohngebäudeversicherung über den gleitenden Neuwert, bekommt der Hausbesitzer unter bestimmten Voraussetzungen den Wiederaufbauwert von der Versicherung. Dafür muss man innerhalb von drei Jahren nach den Schaden glaubhaft belegen, dass das Haus wieder aufgebaut wird bzw. die zerstörten Teile ersetzt werden.

Entscheidet man sich dann doch gegen einen Wiederaufbau, muss man laut dem Bund der Versicherten den Teil der Entschädigung an den Versicherer zurückzahlen, der über dem Zeitwert des Hauses liegt. Entscheidet man sich grundsätzlich und mit großer Sicherheit gegen eine Neuerrichtung, teilt man dies ebenfalls seiner Versicherung direkt mit und bekommt dann den Zeitwert des zu Schaden gekommenen Gebäudes ausgezahlt.