Ist der Hauskauf als Geldanlage empfehlenswert?

4. Januar 2012 Keine Kommentare
Bild 1 300x270 Ist der Hauskauf als Geldanlage empfehlenswert?

Einfamilienhaus als Wertanlage - flickr.com/fihu

Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, eine Immobilie als Kapitalanlage zu erwerben? Wer private Vorsorge betreiben möchte, sieht in dieser Investition eine gute Chance. Der Immobilienkauf wird jedoch meist mit einer Investition fürs Alter verbunden, um dann später selbst in die eigenen vier Wände ziehen zu können. Werden Immobilien als reine Geldanlage gesehen, sprechen viele Vorteile für einen langfristigen und lohnenden Vermögensaufbau. Die wichtigsten Punkte:

- stabile Werteentwicklung der Immobilie
- regelmäßige Mieteinnahmen
- Steuervorteile
- Inflationsschutz

Einfamilienhaus, Zweifamilienhaus oder doch lieber eine Wohnung?
Die richtige Wahl ist von mehreren Faktoren abhängig. In erster Linie wird die Entscheidung von den persönlichen und finanziellen Verhältnissen des Anlegers bestimmt. Sind Sie Einsteiger auf diesem Gebiet, sollten Sie sich lieber für eine schöne Wohnung in einem ansprechenden Mehrfamilienhaus entscheiden. Hierbei gehen Sie ein wesentlich geringeres, finanzielles Risiko ein. Den für den Zustand des Hauses sind nicht Sie, sondern der Verwalter zuständig. Notwendige Renovierungen werden durch den Rücklagefond gedeckt. Auch ein kurzfristiger Leerstand lässt sich bei einem normalen Einkommen noch bewältigen.

Wo liegen die Risiken beim Hauskauf?
Bei einem Einfamilienhaus ist der Kaufpreis deutlich höher, es sei denn Sie erben oder es ist lastenfrei. Stehen Renovierungen an Dach oder Heizung an, müssen Sie alleine dafür aufkommen. Auch ein Leerstand bei einer angenommen Miete von 1.400 Euro kann schnell die Existenz gefährden. Kommt dann noch Arbeitslosigkeit oder Krankheit dazu, bedeutet ein mit hohen Hypotheken belastetes Ein- oder Zweifamilienhaus meist den schnellen, persönlichen Ruin.

Bei einem Zweifamilienhaus oder einem Mehrfamilienhaus müssen Sie einen höheren Arbeitseinsatz und eine aufwändigere Verwaltung bedenken. Strom, Heizung und Wasser erfordern eine exakte Abrechnung für jede Wohneinheit. Die Suche nach neuen Mietern kann sich als sehr zeitintensiv herausstellen. Instandhaltungen müssen organisiert und überwacht werden. Natürlich können Sie für alle diese Arbeiten einen Verwalter beauftragen, doch auch der kostet wieder Ihr Geld.

Eine Kapitalanlage in Immobilien ist nur bedingt zu empfehlen, wenn es sich um den Kauf eines Einfamilienhauses oder Zweifamilienhauses handelt. Der Erwerb einer Eigentumswohnung ist dann wohl doch die weniger riskante Variante.

Wohngebäudeversicherung: Brandschäden an Weihnachten oder Silvester

21. Dezember 2011 Keine Kommentare
Adventskranz by flickr Eichental Wohngebäudeversicherung: Brandschäden an Weihnachten oder Silvester

cc by flickr/ Eichental

Alle Jahre wieder kommt es in Deutschland vor allem über Weihnachten und Silvester zu Bränden. Kerzen am Weihnachtsbaum oder am Adventskranz sind genauso häufig Auslöser wie Silvester-Raketen oder Böller, die nicht ganz die angestrebte Bahn erwischt haben. Hier ist einem schon immens geholfen, wenn man gut versichert ist.

Für Schäden durch Kerzen oder Feuerwerksraketen am Gebäude ist die Wohngebäudeversicherung zuständig. Trägt man an dem Vorfall keine Schuld, so läuft die Regulierung in der Regel problemlos ab. Hat man jedoch fahrlässig gehandelt, kann es Probleme geben.

Wer zum Beispiel die Kerzen über einen längeren Zeitraum unbeobachtet gelassen oder sie gar direkt neben leicht brennbares Material gestellt hat, der muss häufig einen Teil des Schadens aus eigener Tasche begleichen. Steht grob fahrlässiges Verhalten fest, hat die Versicherung das Recht die Leistung entsprechend zu kürzen.

Wie entwickeln sich die Bauzinsen 2012?

19. Dezember 2011 Keine Kommentare

Bagger Baustelle 300x225 Wie entwickeln sich die Bauzinsen 2012?

Bagger auf der Baustelle - flickr/ell brown

Für 2012 rechnen Experten damit, dass sich die Zinsen für Baukredite weiter auf sehr niedrigem Niveau befinden werden. Auch ein historischer Tiefstand ist dabei nicht auszuschließen. Grund dafür ist zum einen der Stand der Leitzinsen, die sich weiterhin im Keller befinden und zum anderen die Schuldenkrise in Europa. Auch im Jahr 2012 werden sich die Zinsen an den Auswirkungen der Schuldenkrise orientieren.

Wer für 2012 plant Immobilienbesitzer zu werden, hat dabei sehr gute Chancen auf hervorragende Konditionen zurückgreifen zu können, wie auch schon jetzt die Berechnungen mit einem Darlehensrechner im Internet zeigen. Dabei sollte man sich die günstigen Zinsen auf jeden Fall langfristig sichern. Auch wer nicht sofort entsprechende Darlehensmittel benötigt, kann sich z.B. mit einem Forward Darlehen die Zinsen bis maximal fünf Jahre im Voraus sichern.

Durch die finanzpolitische Lage haben angehende Immobilienbesitzer zurzeit die Möglichkeit an sehr niedrige Bauzinsen zu kommen. Durch eine Festschreibung der Zinsen, kann man auch noch in einigen Jahren davon profitieren. Allerdings sollte man vor Abschluss einer Baufinanzierung sich mehrere Angebote einholen und diese vergleichen. Das Internet bietet hierzu die Möglichkeit anhand von Vergleichsportalen, die Konditionen der Kreditanbieter recht schnell und kostenlos zu vergleichen.

Bei der Entwicklung der Bauzinsen für 2012 sehen Experten weiterhin einen Trend nach unten. Als Grund dafür sehe man vor allem eine deutliche Abschwächung der Konjunktur und die Entwicklung der Schuldenkrise innerhalb Europas. Durch eine Anpassung der Leitzinsen durch die EZB Bank, könne der Abwärtstrend der Bauzinsen weiter fortgesetzt werden. Da sich die Zinsen für Baudarlehen allerdings schon auf unterstem Niveau befinden, ist davon auszugehen, dass die Bauzinsen 2012 nur noch minimal sinken dürften.

Wer also vor hat 2012 eine Baufinanzierung abzuschließen, sollte das möglichst schnell tun, um von den günstigen Bauzinsen zu profitieren. Empfehlenswert ist es dabei auch Sondertilgungen zu vereinbaren, dadurch hat man die Möglichkeit sein Darlehen schon früher abzulösen.
2012 wird es nach Expertenmeinungen zu einem historischen Tiefststand bei den Bauzinsen kommen, hiervon profitieren neben Privatpersonen auch Unternehmen.

Die Gebäudeversicherung noch in 2011 wechseln?

15. Dezember 2011 Keine Kommentare

Brandschaden 220x300 Die Gebäudeversicherung noch in 2011 wechseln?

Brandschaden - flickr/Rusty Boxcars

Die Wohngebäudeversicherung beginnt mit dem Kauf einer Eigenheimimmobilie. Einen Monat nach Eintrag im Grundbuch muss die Gebäudeversicherung feststehen. Sie können nämlich dann, wenn Sie eine Immobilie kaufen, wechseln, ansonsten gilt es die Versicherung 3 Monate vorher zum Ende des Versicherungsjahres (Kündigung zum Ablauf) fristgerecht zu kündigen. Um die günstigste, leistungsgerechte Versicherung zu finden, muss man den Vergleichsrechner bemühen oder sich von einem Versicherungsverteter entsprechende Ratschläge zur Gebäudeversicherung holen, die aber natürlich nicht neutral sind.

Neue Verträge binden die Kunden meist über 3 bis 5 Jahre. Innerhalb dieser Zeit ist die Kündigung nicht möglich. Nach Ablauf der Zeit, verlängert sich die Versicherung stillschweigend um ein Jahr, wenn nicht gekündigt wird.
Außerdem gibt es die Kündigungsmöglichkeit auf der Basis von Beitragserhöhungen, wo jedem Versicherten eine Sonderkündigungsmöglichkeit zusteht.

Einer Sonderregelung unterliegen Verträge, die zwischen 1991 und 1994 geschlossen wurden und um mehr als 5% erhöht und gegenüber dem Erstbetrag mehr als 25 % erhöht wurden. Sie können gekündigt werden. Verträge, die vor 1991 geschlossen wurden, richten sich nach der vertraglichen Vereinbarung, weil gesetzliche Regelungen fehlten.

Wer sein Gebäude verkauft, hat kein Sonderkündigungsrecht. Die Versicherung geht ohne Kündigung auf den neuen Gebäudeeigentümer über. Der Gesetzgeber muss dafür Sorge tragen, dass ein Gebäude nicht unversichert ist. Diese Möglichkeit aber gäbe es im Falle eines Eigentümerwechsels.

Um eine Gebäudeversicherung rechtmäßig kündigen zu können, muss der neue Eigentümer sich gegenüber der Versicherung ausweisen, indem er den Grundbuchauszug vorlegt, der ihn als Eigentümer legitimiert. Außerdem muss ein Eigentümerwechsel vom Verkäufer oder Käufer immer gegenüber der Versicherung angezeigt werden. Unterbleibt dies, ist keine Kündigung von Kundenseite möglich bzw. der Versicherungsschutz ist hinfällig.

Ebenfalls gekündigt werden kann nach einem Schadensfall.
Ein schneller Wechsel ist keinesfalls zu empfehlen und bringt eher Nachteile als Vorteile. Eine Kündigung der bestehenden Versicherung sollte erst dann erfolgen, wenn einem das vorgelegte, neue Angebot seriös und attraktiv erscheint. Für die Kündigung selber muss man formale Kriterien einhalten (Einschreiben mit Rückantwort ist zu empfehlen) und wissen, dass die Kündigungsfrist mit Eingang der Kündigung beim Versicherer beginnt. Lässt an die Immobilie finanzieren, verlangt die Bank ein Mitspracherecht, bei welcher Versicherung das Gebäude versichert wird. Immer aber wird der Grundbuchauszug verlangt, so dass man sicher stellen muss, einen Monat vorher in seinem Besitz zu sein.

Gefahren im Haushalt und die passende Versicherung: Axa führt durch virtuelles Haus

14. Dezember 2011 Keine Kommentare
Eigenheim by flickr rogue designs Gefahren im Haushalt und die passende Versicherung: Axa führt durch virtuelles Haus

cc by flickr/ rogue-designs

Wir alle wissen, dass im Haushalt so einige Gefahren lauern können. Jedoch vergisst man im Alltag schnell gewisse Punkte und Bereiche, die man absichern sollte. Kommt es dann zu einem Schaden und man hat sich falsch verhalten, steht man trotz Versicherung schnell alleine da. Um dies zu verhindern hat der Versicherer Axa online ein virtuelles Haus eingerichtet.

Hier kann man sich auf einen virtuellen Rundgang begeben, während dem auf die wichtigsten Gefahrenquellen im Haushalt und im Garten hingewiesen werden. Zudem informiert Axa darüber, welche Versicherung für welchen Schaden einspringt und wie man die Gefahren am effektivsten vermeiden kann.

Beim virtuellen Haus dreht es sich natürlich in erster Linie um Schäden, die die Hausrat- und die Wohngebäudeversicherung reguliert. Zusätzlich wird man noch auf Elementargefahren wie Schneedruck, Sturm, Hagel oder Überschwemmungen hingewiesen. Natürlich wirbt der Versicherer auch für seine Zusatzbausteine, jedoch ist das virtuelle Haus auch für alle, die sich nicht gleich bei der Axa versichern wollen, ein interessantes Projekt.