Wohngebäudeversicherung: Sturmschäden an Grundstücksmauer nicht pauschal abgedeckt

7. März 2012 Keine Kommentare
Mauer by geograph Brian Robert Marshall Wohngebäudeversicherung: Sturmschäden an Grundstücksmauer nicht pauschal abgedeckt

cc by geograph/ Brian Robert Marshall

Für Laien ist es oft nicht gleich zu erkennen, welche Bauten auf dem eigenen Grundstück unter den Schutz der Wohngebäudeversicherung fallen. Das Oberlandesgericht Koblenz hat sich zum Beispiel mit der Frage beschäftigt, ob Schäden an einer Grundstücksmauer pauschal Teil des Schutzes der Wohngebäudeversicherung sind.

In dem konkreten Fall hatte ein Sturm zwei Fichten im Garten eines Versicherten umgestürzt. Diese waren auf die Grundstücksmauer gefallen und hatten sie beschädigt. Die Wohngebäudeversicherung weigerte sich für den Schaden aufzukommen, da die Mauer, die das Grundstück umgibt, nicht vom Versicherungsschutz eingeschlossen werde.

Das Landgericht Trier hatte zunächst dem Versicherten Recht gegeben, was jedoch die Richter des Oberlandesgerichts Koblenz anders sahen. Sie wiesen die Klage des Versicherten ab und urteilten, dass eine Mauer eher ein Zubehör eines Grundstücks sei wie zum Beispiel ein Gartenhaus oder ein Schuppen. Diese Dinge seien nicht automatisch mitversichert. Es ist jedoch möglich, sie nach Absprache mit dem Versicherer in die Police aufnehmen zu lassen. Wer seinen Schutz also auf solche Bauten im Garten erweitern möchte, sollte sich mit seinem Wohngebäudeversicherer in Verbindung setzen.

Winter sorgt für hohen Schaden für Gebäudeversicherungen

29. Februar 2012 Keine Kommentare
Wald Winter by geograph nairnbairn Winter sorgt für hohen Schaden für Gebäudeversicherungen

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Die eisige Kälte im Winter sorgt immer wieder dafür, dass es zu etlichen Schäden an Häusern kommt, für die dann die Gebäudeversicherung einspringen muss. So haben wir in diesem Winter häufiger zum Beispiel über zugefrorene Leitungen berichtet, die platzen und zu einem großen Wasserschaden führen können.

Alleine im Winter 2010/2011 sorgten Frostschäden bei Haus- und Gebäudeversicherungen für Schäden in Höhe von 500 Millionen Euro. Dieser Winter zeigte sich zwar nicht lange von seiner eisigen Seite, dafür aber für kurze Zeit sehr heftig. So manch einer hat dies offenbar unterschätzt, so dass Experten davon ausgehen, dass die Kosten für die Gebäudeversicherer für diesen Winter weiter steigen werden.

Für Frostschäden und andere Vorkommnisse dieser Art am Haus kommt die Gebäudeversicherung auf. Jedoch sollte man unbedingt einige wichtige Vorkehrungen treffen, wie zum Beispiel das beheizen von Räumen an kalten Tagen, damit die Leitungen nicht zufrieren. Kommt man dem nicht nach, so hat man seine Obliegenheitspflichten verletzt und die Versicherung hat das Recht die Übernahmen der Kosten entsprechend zu kürzen.

Wohngebäudeversicherung: Grundschutz reicht oft aus

22. Februar 2012 Keine Kommentare
Berlin by flickr abbilder Wohngebäudeversicherung: Grundschutz reicht oft aus

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Dass man als Hausbesitzer auf eine Wohngebäudeversicherung nicht verzichten sollte, ist sicherlich den meisten klar. Jedoch gibt es auf dem Markt auch hier eine Vielzahl von Tarifen mit den unterschiedlichsten Leistungen, bei denen es gar nicht so einfach ist, das passende Angebot für einen selbst zu finden. Die Agentur für Versicherungsanalysen Franke und Bornberg hat in einem Rating 267 Tarife ausgewertet und dabei vor allem darauf geachtet, welche Versicherungeprodukte am meisten auf die Bedürfnisse der Versicherten eingehen.

Dabei stellten sie fest, dass bei einigen Anbietern ein solider Grundschutz bereits ausreicht. Dieser würde in vielen Regionen die wichtigsten Gefahren ausreichend abdecken. Den besten Grundschutz fanden die Experten in den Classic-Tarifen der Bruderhilfe, der HUK und der HUK 24.

Wer mehr Leistungen als nur den reinen Grundschutz benötigt, der ist laut Franke und Bornberg gut bei der AXA, der Generali, der Deutschen Beamtenversicherung und der Interrisk aufgehoben. Welche Leistungen man für seinen persönlichen Schutz benötigt, hängt von den individuellen Bedürfnissen und natürlich dem Standort des Hauses ab. Lebt man zum Beispiel in einer Region, in der es häufiger zu Stürmen oder ähnlichen Unwettern kommt, müssen die Leistungen eventuell um gewisse Punkte erweitert werden.

Sturmschäden: Windstärke nachweisen

15. Februar 2012 Keine Kommentare
Sturm by geograph Alfie Tait Sturmschäden: Windstärke nachweisen

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Auch wenn wir in weiten Teilen Deutschlands die große Kälte erst einmal hinter uns haben, so ist der Winter natürlich noch lange nicht vorbei. In einigen Regionen wird heute mit Schnee und Eis gekämpft und in anderen Gegenden macht das Tauwasser, das nachts wieder friert, die Straßen und Gehwege zur einer Rutschpartie. Hinzu sollen in den kommenden Wochen auch wieder einige Stürme kommen.

Bei Sturmschäden am eigenen Haus springt die Wohngebäudeversicherung ein, dies jedoch nur ab Windstärke 8. Betroffene müssen in solch einer Situation also nachweisen können, dass der Schaden am Haus durch einen Sturm dieser Größenordnung oder stärker verursacht wurde.

Bei Stürmen wie „Ulli“ oder „Andrea“, die vor einigen Wochen über Deutschland brausten, ist dies meist relativ einfach, denn die Wetterdienste haben Sturmwarnungen veröffentlicht und Windstärken von bis zu 12 gemessen. Sind die Unwetter eher lokal begrenzt, so wendet man sich am besten an eine Wetterstation in der Nähe. Der Wetterdienst selbst hilft meist auch mit Auskünften weiter.

Frostschäden: Leistungen der Wohngebäudeversicherung

8. Februar 2012 Keine Kommentare
Winter by flickr kirinqueen Frostschäden: Leistungen der Wohngebäudeversicherung

cc by flickr/ kirinqueen

Wie haben an dieser Stelle bereits häufiger von möglichen Frostschäden am Haus berichtet. Bei diesen eisigen Temperaturen ist das Thema natürlich aktueller denn je. Viele Hausbesitzer berichten von Wasserschäden, die durch geplatzte Leitungen entstehen. Daher weisen wir noch einmal darauf hin, wie wichtig es ist, dass alle Rohre und Leitungen im Winter entsprechend beheizt werden oder das Wasser abgelassen wird. Wenn das Wasser in den Leitungen gefriert, entsteht ein Druck, der zu einem schweren Schaden führen kann.

Ein weiterer Schadensgrund kann aber auch Wasser sein, dass wieder aufgetaut ist und deshalb aus den Rohren fließt. Deckt die Wohngebäudeversicherungen Leitungswasserschäden ab, so springt sie für diese Schäden ein, wenn der Versicherte seiner Sorgfaltspflicht nachgekommen ist. Dann sind Frost- und Bruchschäden an den Wasserrohren, aber auch an Dampf- und Warmwasserheizungen von der Versicherung abgedeckt.

Kommt es zu Frostschäden an Heizkörpern, Heizkesseln, Sanitäranlagen und Wärmepumpen, springt die Wohngebäudeversicherung ein. Dies gilt auch für die Kosten für Auftauen von Fußbodenheizungen, Rohren oder Heizkörpern.