Wohngebäudeversicherung: Versicherungsschutz riskiert durch gedankenloses Handeln

10. August 2011 Keine Kommentare
Alter Waschkeller by wikimedia Maschinenjunge Wohngebäudeversicherung: Versicherungsschutz riskiert durch gedankenloses Handeln

cc by wikimedia/ Maschinenjunge

Ein Schaden am eigenen Haus kann schnell ins Geld gehen, gut wenn man dann eine Versicherung hat, die einem finanziell zur Seite steht. Eine Wohngebäudeversicherung ist für die meisten Hausbesitzer daher unerlässlich. Man kann seinen Versicherungsschutz aber auch durch unüberlegte und gedankenlose Handlungen gefährden, wie bestimmte Fälle immer wieder zeigen.

In einem ging es beispielsweise um einen Mann, der eine streunende Katze aus seinem Keller vertreiben wollte. Da diese partout nicht verschwinden wollte, kam er auf die geniale Idee Feuerwerkskörper in seinem Keller anzuzünden. Die Katze flüchtete zwar sofort, nur leider machten sich die Raketen selbstständig und zündeten unter anderem Säcke mit Altkleidern an.

Für die Wohngebäudeversicherung war der Fall klar. Sie weigerte sich für die Schäden durch den Brand und den Rauch, der sich in der ersten Etage ausgebreitet hatte, aufzukommen, da das Verhalten des Mannes als grob fahrlässig zu beurteilen sei. Also, vor bestimmten Aktionen generell lieber zweimal nachdenken…

Viele Deutsche haben Eigenheim nicht genug abgesichert

27. Juli 2011 Keine Kommentare
Hochwasser by geograph andy dolman Viele Deutsche haben Eigenheim nicht genug abgesichert

cc by geograph/ andy dolman

Viele Deutsche träumen von einem Eigenheim. Leistet man sich dieses endlich, dann steckt darin meist der größte Anteil des persönlichen Vermögens. In Anbetracht dieser Tatsache könnte man doch meinen, dass es den Eigentümern wichtig ist, die eigenen vier Wände gut abzusichern. Ist dies nicht der Fall, muss man Schäden aus eigener Tasche bezahlen. Fallen diese größer aus, kann dies schnell den eigenen Ruin bedeuten.

So haben laut dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) 80 Prozent aller Immobilienbesitzer eine Wohngebäudeversicherung abgeschlossen. Auf den ersten Blick sieht dies nach viel aus, doch dies bedeutet auch, dass gut jeder fünfte Eigenheimbesitzer sein Haus nicht richtig abgesichert hat!

Noch schlechter sieht die Situation bei Elementarschäden wie Schneedruck, Starkregen oder Erdrutsche aus. Hier sind gerade einmal 30 Prozent der Gebäude durch eine Elementarschutzversicherung versichert. In erster Linie sind es wohl vor allem Kostengründe, die viele Immobilieneigentümer eine entsprechende Versicherung nicht abschließen lassen. Dabei kann man mit ein wenig Vergleichen im Internet durchaus einen günstigen Schutz finden. Ein Selbsbehalt macht die Beiträge günstiger und viele Anbieter geben Rabatte, wenn man eine Wohngebäude- und eine Elementarschutzversicherung zusammen abschließt.

Wohngebäudeversicherung: Ein Vergleich lohnt sich

20. Juli 2011 Keine Kommentare
Haus by flickr Horst Schulte Wohngebäudeversicherung: Ein Vergleich lohnt sich

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Dank des Internets ist das Vergleichen von unterschiedlichen Finanz- und Versicherungsangeboten viel einfacher geworden. Doch noch immer nutzen offenbar zu wenig Menschen diese Möglichkeiten. Ein Fehler, wie sich immer wieder herausstellt, denn wer nicht regelmäßig Angebote vergleicht, muss meist tiefer in die Tasche greifen als man müsste. Dies gilt auch für die Wohngebäudeversicherung, wie ein aktueller Test der Stiftung Warentest zeigt.

Die Tester nahmen 120 Angebote zur Wohngebäudeversicherung von 46 Anbietern genauer unter die Lupe und kamen zu dem Ergebnis, dass zwischen dem günstigsten und dem teuersten Anbieter für den gleichen Schutz ein Unterschied bis zu 500 Euro besteht.

So zahle man für die Versicherung des Modellhauses der Experten am günstigsten Standort in Bad Schandau in Sachsen beim günstigsten Anbieter 118 Euro. Beim teuersten musste man über 550 Euro zahlen. Beide Tarife boten ähnliche Leistungen und Schäden durch Leitungswasser, Sturm oder Feuer waren mit versichert. An anderen Standorten, wie beispielsweise Münster, fielen die Preisunterschiede noch größer aus.

Vergleichen lohnt sich also. Zudem sollte man seine Police regelmäßig überprüfen, ob sie noch zu den günstigsten zählt. Wenn nicht kann man sie bis zu drei Monate vor Ablauf kündigen, bevor sie sich um ein weiteres Jahr verlängert.

Wasserbetten und die Hausratversicherung – Worauf muss man achten?

17. Juli 2011 Keine Kommentare

wasserbett 300x268 Wasserbetten und die Hausratversicherung   Worauf muss man achten?

Wasserbett

Bei ausreichender Pflege halten moderne Wasserbetten gut und gerne 15 Jahre. Neben den unbestreitbaren Vorteilen eines Wasserbetts sind allerdings einige Dinge zu beachten, um lange ungetrübte Freude am Wasserbett zu haben. Die Schwachstelle ist der Vinylsack, der den Wasserkern umschließt. Wer hier im Schadensfall auf seine Hausratversicherung baut, kann schnell eines Besseren belehrt werden. Schäden durch austretendes Wasser an der eigenen und unterliegenden Wohnungen können schnell zum finanziellen Desaster werden.

Wer bereits eine Hausratversicherung besitzt, sollte prüfen, welche Deckungsklasse seine Versicherung aufweist. Denn der in der Hausratversicherung standardmäßig abgedeckte Schaden durch Leitungswasser bezieht sich nicht automatisch auch auf Schäden durch ein auslaufendes Wasserbett. In den höheren Klassen kann ein entsprechender Passus bereits enthalten sein, in den niedrigeren ganz sicher nicht. In den meisten Fällen reicht jedoch ein Anruf beim Versicherer. Die Nachmeldung wird dann als zusätzliche Klausel aufgenommen, in der Regel ohne Beitragserhöhung. Lassen Sie sich in jedem Fall vor Unterschrift die Vertragserweiterung vorlegen, das sollte ungefähr so aussehen: „Als Leitungswasser gilt auch Wasser, das aus Aquarien und Wasserbetten bestimmungswidrig ausgetreten ist“.

Nicht zu empfehlen sind Versicherungen, die dieses Risiko ausdrücklich ausschließen und eine zusätzliche Wasserbetten-Versicherung anbieten. Hier sollte geprüft werden, ob die Konkurrenz nicht eine Versicherung anbietet, die die gleichen Leistungen in einem Rundumpaket anbietet.

Achtung: Gezahlt wird im Fall der Fälle nur für Schäden, die durch Lecks im Vinyl entstanden sind. Die Versicherung umfasst die Schäden am Hausrat; das Wasserbett wird nicht ersetzt. Auch nicht die Schäden an fremdem Eigentum, dafür ist wiederum die private Haftpflichtversicherung zuständig. Zusätzlich zur Hausratversicherung sollte auf gleiche Weise die Wohngebäudeversicherung geprüft und aktualisiert werden. Die Hausratversicherung tritt –wie der Name schon sagt- für die Schäden am eigenen Hausrat ein. Für Schäden am Gebäude und Gebäudeteilen ist die Wohngebäudeversicherung zuständig. Wer zur Miete wohnt, informiert seinen Vermieter über das Wasserbett, Wohneigentümer stocken auf gleiche Weise wie bei der Hausratversicherung auf.

Und zum Schluss die gute Nachricht: Auf hundert ausgelaufene Waschmaschinen kommt in Deutschland ein ausgelaufenes Wasserbett…

Immer mehr Wohngebäudeversicherungen mit zusätzlichen „Öko-Optionen“

13. Juli 2011 Keine Kommentare
Solar Strom by flickr twicepix Immer mehr Wohngebäudeversicherungen mit zusätzlichen „Öko Optionen“

cc by flickr/ twicepix

Spätestens seit den katastrophalen Ereignissen in Japan ist auch dem Letzten in Deutschland bewusst geworden, dass man in Sachen Energieversorgung und Umwelt umdenken muss. So sind erneuerbare Energien ein fast schon allgegenwärtiges Thema.

Immer mehr Hausbesitzer entscheiden sich in diesem Zusammenhang für eine eigene Solaranlage auf dem Dach oder andere Formen der eigenen Energiegewinnung. So entscheiden sich auch immer mehr Versicherer diesem Trend Rechnung zu tragen und bieten zu den klassischen Tarifen zusätzliche ökologische Optionen an.

Seine Photovoltaikanlage wäre damit beispielsweise nicht nur unter bestimmten Bedingungen in der Wohngebäudeversicherung mitversichert, sondern der Betreiber hat Schutz durch eine Elektronik- und Ertragsausfallversicherung mit erweitertem Allgefahrenschutz. Für solche zusätzlichen Optionen informiert man sich am besten bei seinem Versicherer und/oder vergleicht online entsprechende Angebote.