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Archiv für die Kategorie ‘Schäden’

Preisexplosion bei Immobilien geht weiter

11. Dezember 2012 Keine Kommentare
Bild 4 300x218 Preisexplosion bei Immobilien geht weiter

cc by flickr / zak mc

Die jüngsten Sitzblockaden-Proteste gegen Zwangsräumungen in Berlin veranschaulichen deutlich die derzeitige Wohnmarktsituation. Schon seit mehreren Jahren steigen besonders in Großstädten die Mieten. Im 2012 konnte die Bundesbank einen Anstieg von 3,5 Prozent bei Wiedervermietungen beobachten, bei Neubauwohnungen sogar 4,75 Prozent. Grund dafür ist die starke Nachfrage nach Wohnraum, bedingt durch Zuwanderung vor allem aus dem Ausland. Doch auch die innerdeutsche Wanderungswelle vom Land in die Stadt trägt zur Zuwanderungsrate der Städte bei; Arbeitsplätze und bessere Arbeitsbedingungen sind hierfür der Grund. Dass da Neubauprojekte nicht hinterherkommen, war abzusehen. Es ist der natürliche Lauf der freien Marktwirtschaft; ist das Angebot im Gegensatz zur Nachfrage geringer, steigen die Preise.

Auf dem Wohneigentumsmarkt sieht die Lage nicht anders aus. In Städten mit mehr als 500.000 Einwohnern zogen die Preise im Jahre 2011 um 10 Prozent an. Beachtlich ist hierbei die Verbreitung der steigenden Preise, welche sich von den Städten ins Umland übertragen haben. Auch Einfamilienhäuser wie aus dem Versandhaus sind im Gegensatz zu Geschosswohnungen deutlich im Preis angestiegen. Der Wohnbaukredit verzeichnet hingegen eine positive Entwicklung. Mit Zinsen von bis zu 3,25 Prozent für den Bau eines Hauses, ist der Hausbau für immer mehr Haushalte interessant und erschwinglich geworden. Dennoch ist die Zahl der Neubauten zu gering, um die große Zuwanderungswelle abzufangen. Die Bundesbank sieht in diesem Umstand jedoch keinen Grund um einzugreifen. Sie warnt sogar vor einer staatlichen Regulierung der Preise, könnte sich dieser Versuch doch negativ auf die marktgerechte Schaffung neuen Wohnraums negativ auswirken.
Wenn sich die Entwicklung jedoch weiter so fortzieht, sind ein staatliches Eingreifen und gesetzliche Regulierungen für den Wohnungsmarkt nicht auszuschließen.

Die Lage des Schlafzimmer kann entscheidend sein

9. Juni 2012 Keine Kommentare
M31 300x260 Die Lage des Schlafzimmer kann entscheidend sein

Entspannung im Eigenheim - cc by flickr/ M31

Die Auswahl der unterschiedlichen Bett- und Matratzenmodelle am Markt ist riesig. Dabei ist die Wahl der richtigen Matratze im Versandshop oder Fachhandel das Kriterium, um einen erholsamen Schlaf bekommen zu können. Sich das passende Modell aus der großen Auswahl an Matratzen rauszusuchen ist die eine Sache. Die andere Sache ist die Lage des Schlafzimmers. Die Lage des Schlafzimmers kann ebenfalls für einen erholsamen oder nervenaufreibenden Schlaf sorgen.

Wer sich bereits für eine Mietwohnung entschieden hat, der kann an der Lage des Schlafzimmers nicht mehr viel ausrichten. Glücklich kann sich der schätzen, der ein Haus baut. Hier kann ganz individuell entschieden werden, welche Lage des Schlafzimmers am günstigsten ist.
Hat man zum Beispiel Kinder, ist es ratsam, die Schlafräume des Nachwuchses in die Nähe des Elternschlafzimmers zu legen. So haben Eltern keine langen Laufwege quer durch das ganze Haus zurück zu legen, wenn die Kleinen nachts mal schreien. Außerdem empfinden es viele Eltern als angenehm in der Nähe der Kleinen zu schlafen, da sie so besser kontrollieren könne, ob bei den Kindern alles in Ordnung ist.
Ebenfalls ist es zu bedenken, dass es vorteilhaft sein kann, die Schlafräume generell in die Etage zu legen, auf der sich nicht das Wohnzimmer befindet. Das erhöht den Ruhefaktor, wenn ein Teil der Hausbewohner schon schlafen möchte, der andere Teil aber noch Freizeitaktivitäten im Wohnzimmer nachgehen möchte.
Auch muss jeder Hausbesitzer für sich selbst entscheiden, ob er sein Schlafzimmer gern direkt neben der Terrasse gelegen habe möchte. Auch hier könnte es zu Konflikten kommen, wenn ein Familienteil schon schläft, während der andere noch eine Party im Garten feiert.
Viele sind sich hingegen einig, wenn es um die Lage des Schlafzimmers neben dem Badezimmer geht. Das Bad en suite oder direkt nebenan, empfinden viele als angenehm, da man nachts mit ein paar Schritten auf der Toilette ist oder nach einem abendlichen Wannenbad direkt ins Schlafzimmer verschwinden kann ohne über einen kühlen Flur gehen zu müssen.

Sturmschäden: Windstärke nachweisen

15. Februar 2012 Keine Kommentare
Sturm by geograph Alfie Tait Sturmschäden: Windstärke nachweisen

cc by geograph/ Alfie Tait

Auch wenn wir in weiten Teilen Deutschlands die große Kälte erst einmal hinter uns haben, so ist der Winter natürlich noch lange nicht vorbei. In einigen Regionen wird heute mit Schnee und Eis gekämpft und in anderen Gegenden macht das Tauwasser, das nachts wieder friert, die Straßen und Gehwege zur einer Rutschpartie. Hinzu sollen in den kommenden Wochen auch wieder einige Stürme kommen.

Bei Sturmschäden am eigenen Haus springt die Wohngebäudeversicherung ein, dies jedoch nur ab Windstärke 8. Betroffene müssen in solch einer Situation also nachweisen können, dass der Schaden am Haus durch einen Sturm dieser Größenordnung oder stärker verursacht wurde.

Bei Stürmen wie „Ulli“ oder „Andrea“, die vor einigen Wochen über Deutschland brausten, ist dies meist relativ einfach, denn die Wetterdienste haben Sturmwarnungen veröffentlicht und Windstärken von bis zu 12 gemessen. Sind die Unwetter eher lokal begrenzt, so wendet man sich am besten an eine Wetterstation in der Nähe. Der Wetterdienst selbst hilft meist auch mit Auskünften weiter.

Hausbesitzer: Leitungen vor Frost schützen!

1. Februar 2012 Keine Kommentare
Heizung by flickr Manchester Library Hausbesitzer: Leitungen vor Frost schützen!

cc by flickr/ Manchester Library

Der Dauerfrost hat nun auch in Deutschland Einzug gehalten. Hausbesitzer sollten in diesen Tagen daran denken, Wasserleitungen und Rohre ausreichend vor der Kälte zu schützen. Frieren diese nämlich ein, kann es zu Wasserschäden kommen. Hat man im Vorfeld nicht vorbeugende Maßnahmen ergriffen, wird die Wohngebäudeversicherung womöglich nur in Teilen oder sogar gar nicht für den Schaden aufkommen.

Bei Minusgraden sollten alle Räume, auch solche, die nicht bewohnt werden, ausreichend geheizt werden. Man muss in unbewohnten Räumen natürlich die Heizung nicht voll aufdrehen, jedoch sie bis zum Eiskristall-Symbol zu drehen, reicht nicht aus. Dieser sogenannte Frostwächter sorgt nämlich nur dafür, dass der Heizkörper selbst nicht friert. Er schützt nicht die Leitungen.

Eine gute Dämmung hilft natürlich in Räumen ohne Heizung wie dem Keller oder dem Dachboden. Kellerfenster sollten im Winter natürlich stets geschlossen werden. Wasserleitungen im Garten oder der Garage, die man im Winter nicht benötigt, müssen entleert und abgeriegelt werden.Grundsätzlich sollte man daran denken, dass Altbauten meist schlechter isoliert sind als neuere Gebäude.

Erdbeben durch Bergbau – Ausgleichszahlung für Hausbesitzer

30. November 2011 Keine Kommentare
Bergbau by flickr Eichental Erdbeben durch Bergbau – Ausgleichszahlung für Hausbesitzer

cc by flickr/ Eichental

Der Bergbau im Saarland und auch in Teilen Nordrhein-Westfalens macht einigen Anwohnern zu schaffen. Regelmäßig kommt es dort durch die Arbeiten zu Erdbeben. Normale Wohngebäudeversicherungen mit Elementarschutz greifen hier meist auch nicht, da sie normalerweise nur „naturbedingte Erdstöße“ versichern. Nun kam es in einem Musterprozess zu einem Urteil, das so manch einem Anwohner wenigstens ein bisschen Hoffnung machen könnte.

Das Landgericht Saarbrücken sprach nun einem Hauseigentümer im Saarland eine Ausgleichszahlung in Höhe von 1.140 Euro zu, die der Bergbaukonzern RAG an ihn entrichten muss. Die Erschütterungen seien für den Betroffenen in den Augen der Richter nicht zumutbar. Für das Unternehmen RAG könnte dieses Urteil jedoch erhebliche Kosten nach sich ziehen, denn nun ist es möglich, dass Tausende von Betroffenen im Saarland und in Nordrhein-Westfalen einen Ausgleich fordern können.

Der Konzern hat jedoch bereits angekündigt genau zu prüfen, welche weiteren Rechtsmittel möglich sind und vor allem, wie hoch die Kosten in solch einem Fall sein könnten. Der Rechtsstreit von Betroffenen, der bereits seit Jahren geführt wird, könnte also trotzdem in eine weitere Runde gehen.