Archiv

Archiv für Januar, 2012

Wohngebäudeversicherung: Kamin ordnungsgemäß warten

25. Januar 2012 Keine Kommentare
Feuer by flickr Jets and more Wohngebäudeversicherung: Kamin ordnungsgemäß warten

cc by flickr/ Jets_and_more

Ein prasselndes Kaminfeuer kann an kalten Wintertagen etwas Wunderbares sein. Jedoch ist solch ein Feuer in den eigenen vier Wänden natürlich auch eine Gefahrenquelle. Durch Funkenflug oder Ähnliches kann es leicht zu einem Brand kommen. Bei solchen Schäden springt in der Regel die Wohngebäudeversicherung ein, jedoch muss man dazu im Vorfeld auch einige Pflichten erfüllen.

Ein Kamin muss unbedingt regelmäßig und ordnungsgemäß gewartet werden. So können zum Beispiel Rußablagerungen sich schnell zu einem Kaminbrand entwickeln. Kommt man als Versicherter der Wartungspflicht nicht nach, so bleibt man im Schadensfall unter Umständen alleine auf den Kosten sitzen, da der Wohngebäudeversicherer dies als Fahrlässigkeit werten kann.

Generell lohnt sich ein Blick in die Versicherungsbedingungen, denn dort sind Pflichten zur Schadensvorbeugung in der Regel aufgelistet. Dazu gehören auch regelmäßige Kontrollen und notwendige Reparaturen, die man noch vor dem Wintereinbruch jedes Jahr erledigen muss.

Finanztest: Haus- und Grundbesitzer-Haftpflichtversicherungen im Test

18. Januar 2012 Keine Kommentare
Häuser by flickr beety Finanztest: Haus  und Grundbesitzer Haftpflichtversicherungen im Test

cc by flickr/ beety

Hauseigentümer, die ihre Immobilie selbst bewohnen, sind bei Personen- und Sachschäden auf dem eigenen Grundstück über die private Haftpflichtversicherung abgesichert. Alle Eigentümergemeinschaften, Vermieter oder Besitzer von unbebauten Grundstücken benötigen hierfür eine zusätzliche Haus- und Grundbesitzer-Haftpflichtversicherung. Die Stiftung Warentest hat sich für ihre Zeitschrift „Finanztest“ solche Policen näher angesehen.

Insgesamt nahmen die Experten 48 verschiedene Angebote genauer unter die Lupe. Dabei stellten sie fest, dass die Preisunterschiede zum Teil enorm sind. Für eine Haus- und Grundbesitzer-Haftpflichtversicherung zahlt man zum Beispiel für ein Zweifamilienhaus mit 200 Quadratmetern Wohnfläche beim günstigsten Anbieter gut 30 Euro im Jahr. Bei vergleichbaren Leistungen verlangt der teuerste Anbieter dafür bis zu 160 Euro jährlich!

Die Experten raten daher dazu, unbedingt genau die Preise zu vergleichen, bevor man sich für eine entsprechende Police entscheidet. Dabei sollte die Versicherungssumme für Sach- und Personenschäden nicht geringer als drei Millionen Euro sein.

Klimawandel erhöht Kosten der Versicherungen

11. Januar 2012 Keine Kommentare
Sturm by flickr f2n downtown Klimawandel erhöht Kosten der Versicherungen

cc by flickr/ f2n_downtown

Wer in den letzten Jahren den Eindruck gewonnen hat, dass sich Naturkatastrophen wie Überschwemmungen oder Sturmschäden in Deutschland häufen, der liegt damit nicht falsch. Dies belegen auch die Zahlen des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) sowie dessen Klimastudie. Experten sprechen hier seit einiger Zeit offiziell vom Klimawandel.

Dieser sorgt dafür, dass die Schäden durch Naturgewalten sich im Jahr 2010 in Deutschland verdoppelt haben. 1,5 Milliarden Euro zahlten dafür Hausrat- und Wohngebäudeversicherungen. Für 2012 rechnet man sogar mit einem weiteren Anstieg. So würden extreme Hochwasserereignisse laut der Studie des GDV, die bisher alle 50 Jahre wiederkehrten, sich in Zukunft alle 25 Jahre ereignen. Auch die Sturmschäden an Häusern würden weiter zunehmen.

Für die Versicherten selbst heißt dies nicht nur, dass das Risiko größer wird, sondern dass nach und nach auch die Beiträge steigen werden, damit die Kosten weiterhin gedeckt sind. Gleichzeitig wird so eine gute Absicherung gegen solche Schäden immer wichtiger.

Wohngebäudeversicherung: Verbrannte Küche nicht zu schnell entsorgen

4. Januar 2012 Keine Kommentare
Küche by flickr steinhobelgruen Wohngebäudeversicherung: Verbrannte Küche nicht zu schnell entsorgen

cc by flickr/ steinhobelgruen

Nach einem Brand springt die Wohngebäudeversicherung für die entstandenen Schäden in der Regel ein, jedoch müssen diese genauestens dokumentiert werden und die Gegenstände soweit es geht bis zur Regulierung aufgehoben werden. Dies gilt auch für eine Einbauküche, die von einem Brand in Mitleidenschaft gezogen wurde, wie ein Urteil des Oberlandesgerichts Bremen bestätigt.

In dem konkreten Fall ging es um eine Einbauküche, die nach einem Wohnungsbrand von einer Spezialfirma ausgebaut wurde um sie zu reparieren. Die Firma brachte Herd, Spüle und Kochfeld zum Versicherten zurück, jedoch der Rest der Küche wurde von den Handwerkern entsorgt, da er nach dem Brand nicht mehr wiederhergestellt werden konnte.

Der Versicherte forderte nun von seiner Wohngebäudeversicherung einen Ersatz für die Einbauküche. Diese weigerte sich jedoch, da nicht mehr genau zu beweisen war, ob die Küche auch wirklich durch den Brand zerstört wurde, denn nur dann fiele der Schaden unter die vereinbarten Leistungen. Die Richter gaben dem Versicherer Recht, da die Küche einfach von dem Sanierer entsorgt wurde ohne dies mit dem Eigentümer der Küche abzusprechen. Somit wurden die wichtigen Beweise im Vorfeld vernichtet.

Ist der Hauskauf als Geldanlage empfehlenswert?

4. Januar 2012 Keine Kommentare
Bild 1 300x270 Ist der Hauskauf als Geldanlage empfehlenswert?

Einfamilienhaus als Wertanlage - flickr.com/fihu

Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, eine Immobilie als Kapitalanlage zu erwerben? Wer private Vorsorge betreiben möchte, sieht in dieser Investition eine gute Chance. Der Immobilienkauf wird jedoch meist mit einer Investition fürs Alter verbunden, um dann später selbst in die eigenen vier Wände ziehen zu können. Werden Immobilien als reine Geldanlage gesehen, sprechen viele Vorteile für einen langfristigen und lohnenden Vermögensaufbau. Die wichtigsten Punkte:

- stabile Werteentwicklung der Immobilie
- regelmäßige Mieteinnahmen
- Steuervorteile
- Inflationsschutz

Einfamilienhaus, Zweifamilienhaus oder doch lieber eine Wohnung?
Die richtige Wahl ist von mehreren Faktoren abhängig. In erster Linie wird die Entscheidung von den persönlichen und finanziellen Verhältnissen des Anlegers bestimmt. Sind Sie Einsteiger auf diesem Gebiet, sollten Sie sich lieber für eine schöne Wohnung in einem ansprechenden Mehrfamilienhaus entscheiden. Hierbei gehen Sie ein wesentlich geringeres, finanzielles Risiko ein. Den für den Zustand des Hauses sind nicht Sie, sondern der Verwalter zuständig. Notwendige Renovierungen werden durch den Rücklagefond gedeckt. Auch ein kurzfristiger Leerstand lässt sich bei einem normalen Einkommen noch bewältigen.

Wo liegen die Risiken beim Hauskauf?
Bei einem Einfamilienhaus ist der Kaufpreis deutlich höher, es sei denn Sie erben oder es ist lastenfrei. Stehen Renovierungen an Dach oder Heizung an, müssen Sie alleine dafür aufkommen. Auch ein Leerstand bei einer angenommen Miete von 1.400 Euro kann schnell die Existenz gefährden. Kommt dann noch Arbeitslosigkeit oder Krankheit dazu, bedeutet ein mit hohen Hypotheken belastetes Ein- oder Zweifamilienhaus meist den schnellen, persönlichen Ruin.

Bei einem Zweifamilienhaus oder einem Mehrfamilienhaus müssen Sie einen höheren Arbeitseinsatz und eine aufwändigere Verwaltung bedenken. Strom, Heizung und Wasser erfordern eine exakte Abrechnung für jede Wohneinheit. Die Suche nach neuen Mietern kann sich als sehr zeitintensiv herausstellen. Instandhaltungen müssen organisiert und überwacht werden. Natürlich können Sie für alle diese Arbeiten einen Verwalter beauftragen, doch auch der kostet wieder Ihr Geld.

Eine Kapitalanlage in Immobilien ist nur bedingt zu empfehlen, wenn es sich um den Kauf eines Einfamilienhauses oder Zweifamilienhauses handelt. Der Erwerb einer Eigentumswohnung ist dann wohl doch die weniger riskante Variante.