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Archiv für August, 2011

Hauskauf und Übernahme der Wohngebäudeversicherung

31. August 2011 Keine Kommentare
Geld by flickr Public Domain Photos4 Hauskauf und Übernahme der Wohngebäudeversicherung

cc by flickr/ Public Domain Photos

In der vergangenen Woche haben wir bereits über das Thema Unterversicherung im Bereich der Wohngebäudeversicherung berichtet. Hausbesitzer sollten regelmäßig prüfen, ob der Wert ihres Hauses noch mit der versicherten Summe übereinstimmt. Dies kann sich schnell durch Umbauarbeiten oder sonstige Maßnahmen ändern. Wer nämlich zu niedrig versichert ist, riskiert im Falle eines Schadens hohe Zuzahlungen.

Es gibt jedoch immer wieder Fälle, bei denen solch eine Unterversicherung mehr oder weniger unbewusst entsteht. Wer beispielsweise ein Haus kauft, übernimmt in der Regel die Wohngebäudeversicherung des Vorbesitzers. Viele belassen es aus Bequemlichkeit dabei, jedoch muss man wissen, dass im Falle einer festen Versicherungssumme der Versicherer unter diesen Umständen keine zusätzliche Beratungspflicht hat.

Der Versicherungsnehmer muss alleine für den ausreichenden Schutz sorgen. Wer eine Wohngebäudeversicherung vom Vorgänger übernimmt, sollte also unbedingt genau die Police überprüfen und feststellen, ob sie noch aktuell ist. Wer den Anbieter wechseln möchte, kann bei der Übernahme von seinem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen.

Wohngebäudeversicherung: Achtung bei Unterversicherung!

24. August 2011 Keine Kommentare
Haus by fotopedia Jeremy Levine Design Wohngebäudeversicherung: Achtung bei Unterversicherung!

cc by fotopedia/ Jeremy Levine Design

Beim Abschluss einer Wohngebäudeversicherung sollte man ganz genau darauf achten, dass man den Wert des Hauses auch richtig angibt. Zwar richtet sich die Beitragshöhe in der Regel nach diesem Wert, jedoch kann eine zu niedrig genannte Summe auch die Versicherungssumme erheblich schmälern. Im Ernstfall erhält man dann zu wenig und bleibt auf den restlichen Kosten alleine sitzen.

Experten nennen diesen Fall Unterversicherung. Dabei wird nicht nur bei einem Totalschaden der zu niedrig angesetzte Maximalbetrag ausbezahlt, sondern auch bei kleineren Schäden wird die Versicherungssumme nur anteilig berechnet. Das bedeutet, dass wenn man beispielsweise nur die Hälfte vom eigentlichen Wert des Hauses angegeben hat und ein Gutachter diese Unterversicherung feststellt, dass man auch bei kleineren Schäden nur die Hälfte der Kosten ersetzt bekommt.

Dies bedeutet nicht nur, dass man immer den korrekten Wert angeben sollte, sondern dass man den Wert des Hauses auch regelmäßig überprüfen sollte. Natürlich ändert sich an einem Haus nicht so schnell so viel wie bei anderen Sachversicherungen, jedoch können größere Umbauten oder Ähnliches eine Änderung des Wertes nach sich ziehen. Ist dies der Fall, teilt man dies so schnell wie möglich seinem Versicherer mit, damit die Versicherungssumme entsprechend angepasst werden kann.

Durch Brand zerstörtes Haus: Wohngebäudeversicherung ersetzt gleitenden Neuwert

17. August 2011 1 Kommentar
Brand by flickr e.roeske Durch Brand zerstörtes Haus: Wohngebäudeversicherung ersetzt gleitenden Neuwert

cc by flickr/ e.roeske

Wird das gesamte eigene Haus oder auch nur einige Teile durch einen Brand zerstört, steht man vor einem ganzen Berg an Problemen. Dabei wird sich einem natürlich auch die Frage stellen: Baut man das Haus wieder auf oder nicht? Glück hat in solch einem Fall derjenige, der eine Wohngebäudeversicherung zum sogenannten gleitenden Neuwert abgeschlossen hat. Darauf weist aktuell der Bund der Versicherten in seinem Magazin „BdV-Info“ hin.

Bei einer Wohngebäudeversicherung über den gleitenden Neuwert, bekommt der Hausbesitzer unter bestimmten Voraussetzungen den Wiederaufbauwert von der Versicherung. Dafür muss man innerhalb von drei Jahren nach den Schaden glaubhaft belegen, dass das Haus wieder aufgebaut wird bzw. die zerstörten Teile ersetzt werden.

Entscheidet man sich dann doch gegen einen Wiederaufbau, muss man laut dem Bund der Versicherten den Teil der Entschädigung an den Versicherer zurückzahlen, der über dem Zeitwert des Hauses liegt. Entscheidet man sich grundsätzlich und mit großer Sicherheit gegen eine Neuerrichtung, teilt man dies ebenfalls seiner Versicherung direkt mit und bekommt dann den Zeitwert des zu Schaden gekommenen Gebäudes ausgezahlt.

Wohngebäudeversicherung: Versicherungsschutz riskiert durch gedankenloses Handeln

10. August 2011 Keine Kommentare
Alter Waschkeller by wikimedia Maschinenjunge Wohngebäudeversicherung: Versicherungsschutz riskiert durch gedankenloses Handeln

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Ein Schaden am eigenen Haus kann schnell ins Geld gehen, gut wenn man dann eine Versicherung hat, die einem finanziell zur Seite steht. Eine Wohngebäudeversicherung ist für die meisten Hausbesitzer daher unerlässlich. Man kann seinen Versicherungsschutz aber auch durch unüberlegte und gedankenlose Handlungen gefährden, wie bestimmte Fälle immer wieder zeigen.

In einem ging es beispielsweise um einen Mann, der eine streunende Katze aus seinem Keller vertreiben wollte. Da diese partout nicht verschwinden wollte, kam er auf die geniale Idee Feuerwerkskörper in seinem Keller anzuzünden. Die Katze flüchtete zwar sofort, nur leider machten sich die Raketen selbstständig und zündeten unter anderem Säcke mit Altkleidern an.

Für die Wohngebäudeversicherung war der Fall klar. Sie weigerte sich für die Schäden durch den Brand und den Rauch, der sich in der ersten Etage ausgebreitet hatte, aufzukommen, da das Verhalten des Mannes als grob fahrlässig zu beurteilen sei. Also, vor bestimmten Aktionen generell lieber zweimal nachdenken…