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Archiv für Mai, 2011

Wohngebäudeversicherung nach Tod des Versicherten?

25. Mai 2011 Keine Kommentare
Haus by flickr pnwra Wohngebäudeversicherung nach Tod des Versicherten?

cc by flickr/ pnwra

Verstirbt ein Angehöriger kommen auf die Hinterbliebenen nicht nur die Trauer und die psychische Belastung hinzu, sondern leider meist noch zusätzlich viele verwaltungstechnische Dinge. Dazu gehört auch sich mit den Versicherungen des Verstorbenen zu beschäftigen. Hierbei sollte man sich genau informieren, welche Policen bestehen bleiben, welche gekündigt werden müssen und welche mit dem Tod enden. Was geschieht beispielsweise mit der Wohngebäudeversicherung.

Diese endet nicht mit dem Tod des Kunden, sondern bleibt beim Haus. Das bedeutet also bis das Erbe geklärt ist und alle weiteren Schritte eingeleitet sind, bleibt das Gebäude nicht ungeschützt. Nachdem der Erbe sich jedoch ins Grundbuch hat eintragen lassen, bleibt ihm ein Monat Zeit von seinem außerordentlichen Kündigungsrecht Gebrauch zu machen.

Dies hat natürlich den Vorteil, dass man sich auch für einen anderen Tarif entscheiden kann und man nicht zu lange an den alten Vertrag gebunden ist. Was mit den anderen Policen geschieht, darüber informiert das Verbrauchermagazin Finanztest. Weitere Informationen finden sich beispielsweise auch auf der Seite der Stiftung Warentest.

Alarmanlagen deaktivieren

25. Mai 2011 Keine Kommentare
Alarmanlagen 300x225 Alarmanlagen deaktivieren

Alarmanlagen

Alarmanlagen sind dazu da um ihre Besitzer und deren Wertgegenstände zu schützen. Das Eindringen von Tätern in Häusern soll durch Alarmanlagen verhindert werden. Aber eines muss den Besitzern von Alarmanlagen gewiss sein, einen Einbruch kann auch die beste Alarmanlage nicht verhindern. Durch eine Alarmanlage wird ein möglicher Täter lediglich detektiert und die Umgebung wird durch eine Alarmanlage alarmiert.

Moderne Alarmanlagen, ob verdrahtet oder über Funk, haben jedoch auch weitere Funktionen. So können Alarmanlagen je nach Ausstattung zum Beispiel auch ein integriertes Hausnotrufsystem auslösen. Alarmanlagen mit so genannter Prozessor-Technologie sind beinahe fehlalarmsicher. Sie verfügen auch über Einrichtungen, die verhindern sollen dass man sie falsch bedient. Eine Möglichkeit ist der so genannte Funkzylinder. Er aktiviert oder deaktiviert die Alarmanlage durch „Schlüsselumdrehen“, das heißt mit Auf- und Zuschließen der Tür.

 

Der tragbare Handsender ermöglicht ein fernbedientes Deaktivieren und Aktivieren der Alarmanlage per Knopfdruck. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit der Code-Einrichtung. Hierbei wird über eine beliebige Tastenkombination die Alarmanlage aktiviert und deaktiviert. Den Code kann man jederzeit ändern. Dies kann unter Umständen ein besonderes Maß an Sicherheit bedeuten, insbesondere wenn man Personen, die früher Zutritt hatten diesen jetzt aus irgendeinem Grund verweigern will. Angebracht ist die Code-Einrichtung in der Regel neben der Eingangstür.

Schäden an Wasserleitungen: Elektrische Ventile können das Schlimmste verhindern

18. Mai 2011 Keine Kommentare
Rohrbruch by wikimedia Dergreg Schäden an Wasserleitungen: Elektrische Ventile können das Schlimmste verhindern

cc by wikimedia/ Dergreg

Wasserschäden sind nicht nur der Alptraum eines jeden Hausbesitzers, sondern auch nicht selten für die Versicherer, da diese Schäden immer häufiger vorkommen und daher ganz schön ins Geld gehen. Der Grund dafür ist, dass viele Leistungen inzwischen alt sind. Nach aller spätestens 50 Jahren haben nämlich Trinkwasserleitungen ihre Grenznutzungsdauer erreicht.

Daher rät das Kieler Institut für Schadenverhütung und Schadenforschung der öffentlichen Versicherer (IFS) aktuell dazu, als Hausbesitzer präventiv vorzusorgen, damit es erst gar nicht zu schlimmen Wasserschäden kommt. Denn selbst, wenn die Wohngebäudeversicherung den Schaden reguliert, hat am Ende jedoch meist der Hauseigentümer den Ärger:

Eventuell müssen Decken und Wände aufgerissen werden, Trocknungsgeräte kommen zum Einsatz und neben der Lärmbelästigung können manche Teile des Hauses in dieser Zeit auch nicht benutzt werden. Hinzu kommen mögliche Schimmelbildung und Co.

Neben den üblichen Wartungen und Ausbesserungsarbeiten rät daher das IFS zu einer Durchflussmessung mit einer automatischen Absperrung. Wenn der Strömungsmesser einen ungewöhnlichen Wasseraustritt erkennt und die Grenzwerte überschritten werden, sperrt das System automatisch ab. Dies verhindert, dass Wasser lange und unkontrolliert austritt. Die Kosten für solch einen Einbau liegen laut dem IFS normalerweise unter 1.000 Euro und lohnen sich vor allem, wenn man das Gebäude für längere Zeit verlässt.

Bauherren: Eventuell schon bei Baubeginn Wohngebäudeversicherung abschließen

11. Mai 2011 Keine Kommentare
Hausbau by wikimedia Schweinepeterle Bauherren: Eventuell schon bei Baubeginn Wohngebäudeversicherung abschließen

cc by wikimedia/ Schweinepeterle

Als Bauherr sollte man die Arbeiten an dem neuen Haus natürlich mit den richtigen Versicherungen absichern. Dabei entscheiden sich viele unter anderem für eine Bauherren-Haftpflichtversicherung oder eine Bauleistungsversicherung. Letztere springt jedoch nicht bei Schäden durch Brand, Explosion oder Blitzschlag ein, was schnell teuer werden kann.

Dafür benötigt man zusätzlich eine sogenannte Feuerrohbauversicherung. Wer schon bei Baubeginn weiß, dass er seine eigenen vier Wände durch eine Wohngebäudeversicherung absichern möchte, was eigentlich stets sehr sinnvoll ist, der kann hier schon frühzeitig sparen.

Es gibt nämlich Wohngebäudeversicherungen, bei denen eine Feuerrohbauversicherung bereits beitragsfrei enthalten ist. Hier kann man sich also überlegen, ob man die Wohngebäudeversicherung nicht schon bei Baubeginn abschließt.

Schwarze Liste der Versicherer

4. Mai 2011 Keine Kommentare
Blitz by wikimedia C. Clark Schwarze Liste der Versicherer

cc by wikimedia/ C. Clark

Auch in der Versicherungsbranche gibt es eine schwarze Liste, in die Versicherte eingetragen werden, die sich etwas zu schulden haben kommen lassen oder aber auch einfach nur in den Augen der Versicherer „auffällig“ sind. So soll wie beispielsweise vergleichbar mit der Schufa Betrug und Missbrauch vorgebeugt werden.

Doch wann landet man auf dieser Liste? Diese ist je nach Versicherungsbranche unterschiedlich. Uns interessiert hier natürlich in erster Linie der Bereich der Wohngebäudeversicherung. Hier, wie auch bei der Hausrat- oder Privathaftpflichtversicherung, werden alle Versicherten auf die schwarze Liste gesetzt, die innerhalb von zwei Jahren drei Schäden melden, egal, ob Geld gezahlt wurde oder nicht.

So manch einer kann sich nun denken, dass an solchen Meldeschwellen auch immer wieder Kritik laut wird. So wurde eine Überarbeitung der Liste angekündigt. Seit dem 1. April ist es immerhin für Versicherte bereits möglich vom Hinweis- und Informationssystem der Assekuranz (HIS) eine kostenlose Selbstauskunft anzufordern.