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Schäden an Wasserleitungen: Elektrische Ventile können das Schlimmste verhindern

Rohrbruch by wikimedia Dergreg Schäden an Wasserleitungen: Elektrische Ventile können das Schlimmste verhindern

cc by wikimedia/ Dergreg

Wasserschäden sind nicht nur der Alptraum eines jeden Hausbesitzers, sondern auch nicht selten für die Versicherer, da diese Schäden immer häufiger vorkommen und daher ganz schön ins Geld gehen. Der Grund dafür ist, dass viele Leistungen inzwischen alt sind. Nach aller spätestens 50 Jahren haben nämlich Trinkwasserleitungen ihre Grenznutzungsdauer erreicht.

Daher rät das Kieler Institut für Schadenverhütung und Schadenforschung der öffentlichen Versicherer (IFS) aktuell dazu, als Hausbesitzer präventiv vorzusorgen, damit es erst gar nicht zu schlimmen Wasserschäden kommt. Denn selbst, wenn die Wohngebäudeversicherung den Schaden reguliert, hat am Ende jedoch meist der Hauseigentümer den Ärger:

Eventuell müssen Decken und Wände aufgerissen werden, Trocknungsgeräte kommen zum Einsatz und neben der Lärmbelästigung können manche Teile des Hauses in dieser Zeit auch nicht benutzt werden. Hinzu kommen mögliche Schimmelbildung und Co.

Neben den üblichen Wartungen und Ausbesserungsarbeiten rät daher das IFS zu einer Durchflussmessung mit einer automatischen Absperrung. Wenn der Strömungsmesser einen ungewöhnlichen Wasseraustritt erkennt und die Grenzwerte überschritten werden, sperrt das System automatisch ab. Dies verhindert, dass Wasser lange und unkontrolliert austritt. Die Kosten für solch einen Einbau liegen laut dem IFS normalerweise unter 1.000 Euro und lohnen sich vor allem, wenn man das Gebäude für längere Zeit verlässt.

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