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Wohngebäudeversicherung: Elementarschäden bald eingeschlossen?

Hochwasser by wikimedia Torsten Bätge Wohngebäudeversicherung: Elementarschäden bald eingeschlossen?

cc by wikimedia/ Torsten Bätge

Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hat neue Musterverträge für die Wohngebäudeversicherungen vorgelegt. Diese sind für die Versicherer nicht verbindlich, die meisten halten sich aber in der Regel an die Vorschläge des GDV. Laut diesen neuen Bedingungen soll die Wohngebäudeversicherung in Zukunft auch Elementarschäden abdecken.

Hausbesitzer müssen bisher separat eine Versicherung gegen Elementarschäden wie beispielsweise Hochwasser abschließen. Dies ist wohl künftig nicht mehr nötig. Die Höhe der Beiträge für die Wohngebäudeversicherung richtet sich unter anderem nach dem Gebiet, in dem das Haus steht, sprich liegt es in einer Risikozone oder nicht.

So können Menschen, die in Regionen leben, in denen es häufiger zu Naturkatastrophen kommen kann, keine Versicherung gegen Elementarschäden abschließen. Dies betrifft laut dem GDV mit den neuen Bedingungen nur noch 1,5% der Haushalte. Hierbei liegen die Häuser überwiegend, in stark hochwassergefährdeten Gebieten.

In solchen Fällen rät der GDV sich mit der Versicherer in Verbindung zu setzen und eventuell einen individuellen Versicherungsschutz auszuhandeln. Hierbei muss man aber mit höheren Beiträgen und einer hohen Selbstbeteiligung im Schadensfall rechnen.

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