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Schneeschieber: Ein Muss für Hausbesitzer

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cc by flickr/ Harald52

Mit Beginn des Winters erhöht sich laut statistischen Erhebungen die Zahl der durch Ausrutschen hervorgerufenen Knochenbrüche regelmäßig um ein Vielfaches. Je nach Verordnung der Stadt oder Gemeinde müssen deswegen im Winter die Gehwege vor dem Grundstück bis zu einer bestimmten Uhrzeit vom Schnee befreit und gestreut werden. Spätestens mit dem Einsetzen der ersten Nachtfröste gilt es daher für Hausbesitzer, sich einen Überblick über den Zustand der Wintergerätschaften zu verschaffen und diese griffbereit aufzubewahren und notfalls im Baumarkt oder Onlineshop anzuschaffen. Dazu gehören unter anderem Schneeschieber, Eishacken, Streusand und Streusalz, eventuell Schneefräse und nicht zuletzt auch Schiebeschilder, die an Rasentraktoren befestigt werden.

Beginnend mit dem Streugut ist zu beachten, dass im Handel erhältliches Streusalz teilweise sehr aggressiv auf Pflastersteine wirkt. Die im Streusalz enthaltenen Substanzen bewirken, dass besonders Natursteinpflaster “aufblüht”. Eindringendes und später gefrierendes Wasser kann das Pflaster nachhaltig schädigen. Daher ist es angeraten, sowohl auf gepflasterten Gehwegen innerhalb des Grundstücks als auch vor dem Grundstück auf Streusand oder Splitt mit einer Körnung von 0,3 bis 0,5 cm zurückzugreifen. Zu beachten ist auch, dass bereits die Treppe oder der Weg direkt vor der Haustür vereist sein kann. Demnach sollte ein Eimer mit Streugut und Schippe schon an der Haustür verfügbar sein, um Stürze und daraus resultierende Verletzungen zu vermeiden.

Schneeschieber, Eishacken und Schiebeschilder sind vor ihrem Einsatz gründlich zu prüfen. Sind die Kanten in einwandfreiem Zustand, ist der Stiel funktionstüchtig und sitzt fest in seiner Verankerung? Falls das nicht der Fall ist, müssen diese kleinen Defekte behoben oder das Gerät neu gekauft werden. Mit einem defekten Schneeschieber oder einer defekten Eishacke zu arbeiten, ist nicht nur gesundheitlich betrachtet sehr leichtsinnig, sondern zieht unter Umständen auch Schäden am Pflaster nach sich. Dass man das Schnee und Eis nur mit geeignetem Gerät beseitigen sollte, versteht sich von selbst.

Zu bedenken ist auch, dass von einer tropfenden Dachrinne unter Umständen Eiszapfen wachsen können. Hierbei ist es nötig, den Schaden an der Dachrinne vor dem ersten Frost zu beheben.

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