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Hausbrand: Das muss die Wohngebäudeversicherung bei einem Totalschaden zahlen

Hausbrand by flickr Kiwi NZ Hausbrand: Das muss die Wohngebäudeversicherung bei einem Totalschaden zahlen

cc by flickr/ Kiwi NZ

Brennt das eigene Haus ab, dann steht man wortwörtlich vor den Trümmern seiner Existenz. Um so besser ist es dann zu wissen, welche Leistungen man von seiner Wohngebäudeversicherung verlangen kann. Nach einem Totalschaden muss der Versicherer in der Regel den Neuwert der Immobilie erstatten, wenn das Gebäude innerhalb von drei Jahren an Ort und Stelle wieder aufgebaut wird.

Dabei spielt es laut einem Urteil des Bundesgerichtshofs keine Rolle, ob man die Kosten für den Wiederaufbau später durch Eigenleistung senken kann. In dem konkreten Fall hatte ein Gutachter bei einem abgebrannten Haus einen Neuwertschaden von 360.000 Euro ermittelt. Der Versicherte konnte jedoch den Wiederaufbau günstiger gestalten und zahlte dafür nur 179.000 Euro. Die Wohngebäudeversicherung wollte daher nur einen Teil des Neuwertschadens erstatten.

Die Richter gaben am Ende jedoch dem Hauseigentümer Recht. Er habe Anspruch auf die volle Neuwertsumme, die der Gutachter geschätzt hatte. Dass der Versicherte später die Kosten doch noch senken konnte, spiele für die Versicherungsleistung keine Rolle.

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