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Wohngebäudeversicherung: Achtung bei Unterversicherung!

Haus by fotopedia Jeremy Levine Design Wohngebäudeversicherung: Achtung bei Unterversicherung!

cc by fotopedia/ Jeremy Levine Design

Beim Abschluss einer Wohngebäudeversicherung sollte man ganz genau darauf achten, dass man den Wert des Hauses auch richtig angibt. Zwar richtet sich die Beitragshöhe in der Regel nach diesem Wert, jedoch kann eine zu niedrig genannte Summe auch die Versicherungssumme erheblich schmälern. Im Ernstfall erhält man dann zu wenig und bleibt auf den restlichen Kosten alleine sitzen.

Experten nennen diesen Fall Unterversicherung. Dabei wird nicht nur bei einem Totalschaden der zu niedrig angesetzte Maximalbetrag ausbezahlt, sondern auch bei kleineren Schäden wird die Versicherungssumme nur anteilig berechnet. Das bedeutet, dass wenn man beispielsweise nur die Hälfte vom eigentlichen Wert des Hauses angegeben hat und ein Gutachter diese Unterversicherung feststellt, dass man auch bei kleineren Schäden nur die Hälfte der Kosten ersetzt bekommt.

Dies bedeutet nicht nur, dass man immer den korrekten Wert angeben sollte, sondern dass man den Wert des Hauses auch regelmäßig überprüfen sollte. Natürlich ändert sich an einem Haus nicht so schnell so viel wie bei anderen Sachversicherungen, jedoch können größere Umbauten oder Ähnliches eine Änderung des Wertes nach sich ziehen. Ist dies der Fall, teilt man dies so schnell wie möglich seinem Versicherer mit, damit die Versicherungssumme entsprechend angepasst werden kann.