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Durch Brand zerstörtes Haus: Wohngebäudeversicherung ersetzt gleitenden Neuwert

Brand by flickr e.roeske Durch Brand zerstörtes Haus: Wohngebäudeversicherung ersetzt gleitenden Neuwert

cc by flickr/ e.roeske

Wird das gesamte eigene Haus oder auch nur einige Teile durch einen Brand zerstört, steht man vor einem ganzen Berg an Problemen. Dabei wird sich einem natürlich auch die Frage stellen: Baut man das Haus wieder auf oder nicht? Glück hat in solch einem Fall derjenige, der eine Wohngebäudeversicherung zum sogenannten gleitenden Neuwert abgeschlossen hat. Darauf weist aktuell der Bund der Versicherten in seinem Magazin „BdV-Info“ hin.

Bei einer Wohngebäudeversicherung über den gleitenden Neuwert, bekommt der Hausbesitzer unter bestimmten Voraussetzungen den Wiederaufbauwert von der Versicherung. Dafür muss man innerhalb von drei Jahren nach den Schaden glaubhaft belegen, dass das Haus wieder aufgebaut wird bzw. die zerstörten Teile ersetzt werden.

Entscheidet man sich dann doch gegen einen Wiederaufbau, muss man laut dem Bund der Versicherten den Teil der Entschädigung an den Versicherer zurückzahlen, der über dem Zeitwert des Hauses liegt. Entscheidet man sich grundsätzlich und mit großer Sicherheit gegen eine Neuerrichtung, teilt man dies ebenfalls seiner Versicherung direkt mit und bekommt dann den Zeitwert des zu Schaden gekommenen Gebäudes ausgezahlt.

  1. Max
    27. Februar 2012, 14:31 | #1

    Der Artikel spricht hier einen super wichtigen Punkt an. Nur die gleitende Neuwertversicherung verhilft dem Hausbesitzer im eingetretenen Schadensfall den ortsübliche Neubauwert des versicherten Objektes zum Schadenstag ersetzt zu bekommen. Zudem gilt dabei eine unbegrenzte Haftung des Versicherers, vorausgesetzt, die Versicherungssumme „Wert 1914“ wurde richtig ermittelt.

  1. 14. Dezember 2011, 12:54 | #1