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Wohngebäudeversicherung: Immer korrekte Angaben bei der Schadensregulierung machen

Bürokratie by flickr blmurch Wohngebäudeversicherung: Immer korrekte Angaben bei der Schadensregulierung machen

cc by flickr/ blmurch

Um eine korrekte Schadensregulierung zu ermöglichen muss der Versicherungsnehmer genaue und korrekte Angaben zum Schadenshergang machen. Andernfalls riskiert er schnell seinen Versicherungsschutz und bleibt am Ende womöglich auf den Kosten alleine sitzen. Daher gilt auch bei der Wohngebäudeversicherung: Richtige Angaben zum Schaden sind ein Muss. Dies bestätigt auch ein Urteil des Landgerichts Hamburg.

In dem konkreten Fall hatte ein Hauseigentümer die Regulierung eines Wasserschadens von seiner Wohngebäudeversicherung gefordert. Die eigentliche Schadensursache hatte er jedoch vorher aus dem Arbeitsbericht des Handwerkers streichen lassen, da er offensichtlich befürchtete, dass die Versicherung sonst nicht die vollen Kosten übernehmen würde.

Die Richter wiesen die Klage zurück und werteten sein Verhalten als arglistige Täuschung. Die eigentliche Schadensursache war nämlich, dass er seiner vereinbarten Pflicht nicht nachgekommen war und vergessen hatte, die Leitung zu Beginn des Winters zu entleeren. Aufgrund der unwahren Angaben muss der Hauseigentümer den Schaden nun komplett alleine zahlen. Die Richter befreiten die Versicherung von ihrer Leistungspflicht.

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